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Jury hat entschieden: „Opfer-Abo“ zum Unwort des Jahres 2012 gewählt

Jury hat entschieden: „Opfer-Abo“ zum Unwort des Jahres 2012 gewählt

Sprachwissenschaftler haben „Opfer-Abo“ zum Unwort des Jahres 2012 gekürt. Das gab die Jury der sprachkritischen Aktion am Dienstag in Darmstadt bekannt. Im vergangenen Herbst habe der ehemalige Wettermoderator Jörg Kachelmann in Interviews wiederholt davon gesprochen, dass Frauen ein „Opfer-Abo“ hätten, mit dem sie ihre Interessen in Form von Falschbeschuldigungen, etwa Vergewaltigungen, gegenüber Männern durchsetzten.

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Das «Unwort des Jahres 2012» lautet «Opfer-Abo».

Quelle: Stephan Jansen

Darmstadt. Nach Ansicht der Jury stellt das Wort Frauen in inakzeptabler Weise unter den Verdacht, sexuelle Gewalt zu erfinden.

Auf Platz Zwei der Unwörter landete „Pleite-Griechen“ vor dem Begriff „Lebensleistungsrente“. Im vergangenen Jahr hatte sich die Formulierung „Döner-Morde“ durchgesetzt. Zum Börsen-Unwort 2012 wurde „freiwilliger Schuldenschnitt“ bestimmt.

Die Zahl der Einsendungen für das Unwort des Jahres 2012 korrigierte die Jury noch einmal nach oben. Insgesamt waren bei der Aktion 2.241 Einsendungen mit 1.019 verschiedenen Vorschlägen eingegangen. Bei der Auswahl sei nicht die Häufigkeit der Nennung eines Worts ausschlaggebend, sondern ihr Öffentlichkeitscharakter, erläuterte Jury-Sprecherin Nina Janich. Das Unwort des Jahres wird seit 1994 von einer unabhängigen und ehrenamtlichen Jury gewählt.

Welches ist Ihr Unwortdes Jahres 2012? Stimmen Sie auf unserem Facebook-Auftritt ab!

dapd

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