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„Kinder-Gipfel“ diskutiert auf der Buchmesse

„Kinder-Gipfel“ diskutiert auf der Buchmesse

Auf der Leipziger Buchmesse sind auch Kinder und Bildung das Thema einer Diskussionsrunde in der so genannten "Lesebude" (Halle 2, Stand H203 / K204). Am 18. März sind dazu um 13 Uhr alle Kinder verschiedenster sozialer Herkunft sowie Prominente zum Mitreden eingeladen.

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Die Mitarbeiter Susann Struppert, Nadine Loos, Ralph-Uwe Lange und Birgit Schulze-Wehninck (v.l.n.r.) im Domizil des Buchkinder e.V. auf dem Gelände der Feinkost. (Archivfoto)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Rund 92 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreicht das deutsche Schul- und Ausbildungssystem, somit nimmt Deutschland im Vergleich mit anderen Industrieländern eine Position im Mittelfeld ein. Doch der steigende Leistungsdruck und die immer größer werdenden Zukunftsängste der Kinder bereiten Sorgen. Die Stimmen und Stimmungen der Betroffenen sollen nun auf der Buchmesse gehört werden.

Zuhören und erzählen wird der Olympiasieger über 800 Meter Nils Schumann. Er brauchte für seine sportliche Laufbahn immer wieder Disziplin und diese ist für ihn untrennbar mit der Bildung verbunden. Der Kinderbuchautor Albert Wendt und eine Redakteurin aus „Dein Spiegel“ beteiligen sich ebenfalls an der Diskussion.

„Wir wollen auf dem Gipfel durchaus auch Alternativen zu den staatlichen Angeboten aufzeigen“, sagte die Geschäftsführerin des Buchkinder Vereins Birgit Schulze-Wehninck. Die Beteiligten versuchen am Ende der Diskussion alle Vorschläge in einem Kinder-Manifest zusammenzutragen.

Am 19. März sollen die Ergebnisse dann in der Lesebude präsentiert werden. Der Leipziger Jugendamtsleiter Siegfried Haller, die Geschäftsführerin Birgit Schulze-Wehninck und ein Vertreter des Bundesverbandes der Leseförderung diskutieren hier am Sonntag um 12 Uhr über die Vorschläge der Kinder.

Der Leipziger Buchkinder e.V. hat die Initiative dieses Projekts übernommen. Die anerkannte Schreib- und Lernwerkstatt für Kinder ist in ganz Deutschland und im Ausland tätig. Das Konzept wurde nicht nur nach Frankreich und Italien weitergetragen, sondern soll demnächst auch Wurzeln in Südafrika schlagen. Vier- bis 18-Jährige können sich unter der Begleitung und Anleitung von Erwachsenen ihre eigenen Geschichten überlegen, diskutieren, schreiben, illustrieren, setzen, drucken und binden.

Mehr zur Leipziger Buchmesse gibt es in unserem Special.

Nadja Topfstedt

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