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Klassik auf dem Friedhof: Neues Notenspur-Fest ehrt Leipziger Komponisten

Klassik auf dem Friedhof: Neues Notenspur-Fest ehrt Leipziger Komponisten

Die Spur führt auf den Johannisfriedhof. Zwischen den alten Bäumen und barocken Grabsteinen ist kein Verbrechen geschehen, sondern dort wird es ein Konzert geben.

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Notenspur-Fest ehrt die Leipziger Komponisten: Ideengeber Peter Degner und Sprecherin beim Konzert Christa Gottschalk.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Ein Fest zu Ehren der großen Komponisten, die in Leipzig gewirkt und gelebt haben. Am 27. Juli führt der Weg erstmals über die Leipziger Notenspur auf den Johannisfriedhof zum Konzert mit dem Robert Schumann Orchester.  

Mitten im Hochsommer soll es in Leipzig ein neues Klassik-Event geben. „Die Leipziger Notenspur – Ein Fest“ soll eine Lücke in der spielplanfreien Zeit im Musik-Kalender füllen, sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) am Freitag. Das Open-Air-Konzert auf dem alten Johannisfriedhof am Grassi Museum sei gedacht als „Hitparade der Komponisten, die hier gewirkt haben“, erklärte Peter Degner. 

Der Mitorganisator und Ideengeber stellt sich vor, dass bei einbrechender Dämmerung die Gäste über den Innenhof des Grassi Museum auf den historischen Friedhof gehen. Dort sollen Bühne und tausend Stühle in weißen Gewändern stehen, so Degner. In diesem Ambiente sollen Melodien von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy oder Gustav Mahler erklingen.  

Die Stadt und die Peter-Degner-Stiftung würden damit einem langgehegten Wunsch der Leipziger Hoteliers nachkommen. „Der Juli ist Reisemonat, Leipzig ist gut besucht, aber Gewandhaus und Oper spielen nicht“, sagte Jung. Der Vorverkauf der Karten (25 Euro) beginnt am Montag. Wenn das Fest ein Erfolg wird, solle es dauerhaft fortgeführt werden.  

Mit der Initiative „Leipziger Notenspur“ bewirbt sich Leipzig um die Aufnahme ins Unesco-Weltkulturerbe. „In keiner anderen Stadt findet man auf so kleinem Raum so viel Musikgeschichte von Weltbedeutung“, wirbt Jung. Momentan werde auf Bundesebene über eine Aufnahme ins Weltkulturerbe diskutiert. Die Notenspur führt über 23 Wirkungsstätten durch die Stadt.

Matthias Pöls

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