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Kultur Regional Ausstellung von Yoko Ono erst im Frühjahr in Leipzig
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18:06 06.11.2018
Museumsdirektor Alfred Weidinger und Yoko Ono im Juli 2018 in ihrer New Yorker Wohnung Quelle: privat
Leipzig

Die Ausstellung „Yoko Ono. Peace is Power“ im Museum der bildenden Künste in Leipzig muss erneut verschoben werden. Statt im Dezember solle die Schau nun im Frühjahr 2019 beginnen, teilte das Museum der bildenden Künste am Dienstag mit. Grund seien „die sehr umfangreichen Vorarbeiten in New York und Leipzig, die sich aufwändiger gestalten als abzusehen“ gewesen sei. „Da die erfolgreiche Präsentation der sehr umfassenden Retrospektive sowohl der Künstlerin als auch dem MdbK sehr am Herzen liegt, haben wir uns gemeinsam zu diesem Schritt entschlossen. Alle Beteiligten bedauern die Verschiebung und bitten um Verständnis“, hieß es weiter.

Die Eröffnung der Schau mit rund 60 Werken von Yoko Ono (85), zu der sie persönlich kommen will, war zunächst im Oktober, dann für den 1. Dezember geplant. Laut Museumsdirektor Alfred Weidinger soll es die bislang größte Ausstellung von ihr in Deutschland sein. Geplant war, ihre Werke aus fast allen Schaffensperioden im dritten Obergeschoss sowie in allen drei Terrassen des Hauses zu zeigen. „In einer ihrer großen Arbeiten werden die Strahlen des Sonnenlichts durch weiße Seile imaginiert. In einer der Terrassen hängen dann 60 bis 100 Seile so wie die Sonnenstrahlen verlaufen“, sagte Weidinger im August. Vorboten der Ono-Ausstellung sind schon seit rund einem Monat in der Stadt zu sehen: Als „Word Pieces“ sind unter anderem Begriffe wie Wish, Promise, Think, Imagine oder Peace auf CityLight-Stelen CityBoards zu sehen.

Um die Lücke zu füllen, zeigt das Haus nun ab 4. Dezember 2018 und zum Anlass der Museumsgründung vor 160 Jahren eine Auswahl der bedeutendsten Meisterzeichnungen aus seiner Sammlung – unter anderem von Giovan Lorenzo Bernini, Salvator Rosa, Max Beckmann, Max Klinger und den Künstlern der Leipziger Schulen. Präsentiert werden auch die neu eingerichteten Räume der Ständigen Sammlung zur Kunst des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne.

Von Jürgen Kleindienst

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