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Kultur Regional Die wichtigsten Ausstellungen 2018 von Berlin über Frankfurt bis Leipzig
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15:40 27.12.2017
Ab April im Museum der bildenden Künste in Leipzig: „Arno Rink. Ich male!“.   Quelle: dpa
Berlin/Leipzig

 München will leuchten im kommenden Ausstellungsjahr und rückt in der Pinakothek der Moderne einen Klassiker der Moderne in den Fokus: „Paul Klee. Konstruktion des Geheimnisses“ wird den umfangreichen eigenen Bestand um 120 Leihgaben aus bedeutenden Klee-Sammlungen in Europa, den Vereinigten Staaten und Japan fulminant ergänzen. Die Ausstellung will Klees Weg als „denkender Künstler“ folgen, der in seinem Werk systematisch die Grenzen des Rationalen auslotet und überwindet. Im Mittelpunkt stehen die 20er – für den Maler eine Phase von beinahe rauschhafter Intensität. (1. März bis 10. Juni)

Frankfurt am Main schaut auf einen New Yorker Maler, der in wenigen Jahren vom Street-Art-Künstler zum gehypten Malerstar aufstieg. Der 1988 im Alter von 27 Jahren an einer Überdosis Heroin gestorbene Jean-Michel Basquiat war 1982 nicht nur der jüngste documenta-Künstler, sondern schuf in atemberaubendem Tempo Bilder, die seine afro-amerikanische Herkunft verarbeiteten und gleichzeitig den Puls des Big Apple spüren ließen. Die Schirn-Kunsthalle zeigt die erste große Werkschau des Malers in Deutschland. (16. Februar bis 27. Mai)

Berlin entdeckt das Wandern: Ausgehend von Caspar David Friedrichs Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“ (im Besitz der Hamburger Kunsthalle) spürt die Alte Nationalgalerie der „Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir“ nach. Zu sehen sein werden um die 100 Werke, die „eine globale Faszination“ spiegeln sollen. Die Schätze stammen aus Frankreich, Deutschland, Russland und den USA. (10. Mai bis 16. September)

„Fleisch“, fast schon ein Reizwort und Thema einer Ausstellung im Alten Museum Berlin auf der Museumsinsel. Den allgegenwärtigen Konflikt zwischen Leben und Tod will das Museum anhand von Exponaten beleuchten, die Sammlungen der Staatlichen Museen beisteuern. (Mai bis Juli)

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Hamburg gibt sich „very british“ mit seiner großen Schau zu Thomas Gainsborough (1727–1788), die einmal nicht seine Porträts ins Visier nimmt, sondern den englischen Maler als Wegbereiter der modernen Landschaftsmalerei um 1800 würdigen will. In ihnen werden Widersprüche und Umbrüche fassbar, die England grundlegend verändern sollten – sozial, technisch und künstlerisch. Mit rund 80 Werken – darunter laut Versprechen der Kunsthalle einige englische Ikonen – stehe eine große Entdeckung dieses herausragenden Malers für das deutsche Publikum an. (2. März bis 27. Mai)

Und in Leipzig blickt alles auf die posthume Retrospektive „Arno Rink. Ich male!“. Die Alfred Weidinger, der neue Chef des Bildermuseums, noch gemeinsam mit dem Vater der Neuen Leipziger Schule konzipiert hat – vor dessen Tod im September. „Arno Rink. Ich male!“ wird 18. April eröffnet und bis zum 22. Juli zu sehen sein.

Von Maren Kruse

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