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Kultur Regional Leipziger Schule zum Jubiläum - „Mythos Europa“ in Görlitz
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09:21 13.07.2018
Die Leipziger Künstlerin Antoinette stellt in Görlitz aus. (Archivbild) Quelle: Andreas Doering
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Görlitz

Fabelhafte Wesen, expressive Figuren und mythische Tierwelten im Stil von Egon Schiele und Goya bevölkern bis Ende Oktober die Stadthalle Görlitz. Die Ausstellung „Mythos Europa“ der Leipziger Künstlerin Antoinette biete zum 20-jährigen Jubiläum der Europastadt Görlitz-Zgorzelec eine Plattform, nach den gemeinsamen europäischen Wurzeln zu fragen, teilte das Rathaus mit. Der von einem Grenzfluss geteilte Ort sei eine authentische Basis für diese Auseinandersetzung. Mit ihren Bildern gebe Antoinette, die sich seit über 30 Jahren künstlerisch mit der Suche nach der Identität des Kontinents beschäftigt, Denkanstöße dazu.

Ab Samstag sind in der über 1000 Quadratmeter großen und 18 Meter hohen Jugendstil-Halle, die vor der Sanierung steht, mehr als 100 großformatige Gemälde und Zeichnungen im Stil der Leipziger Schule versammelt. Kernstück der Schau sind „Die Wächterinnen“. Die sieben lebensgroßen Bleistiftzeichnungen wachen über „Alternative Wahrheiten“. Das 20 Meter breite und 1,10 Meter hohe Fries und weitere rund 80 Werke habe Antoinette extra für die Görlitzer Präsentation geschaffen, sagte ihr Sprecher Franz Michael Rohm am Freitag vor der Ausstellungseröffnung.

„Mythos Europa“ tourt seit 2016 und wird laufend von Antoinette, einer Meisterschülerin des Malers Bernhard Heisig (1925-2011), um aktuelle Arbeiten erweitert. Sie war bereits in Eberswalde bei Berlin sowie im Prager Museum Montanelli zu sehen.

Von LVZ

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