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Kultur Regional Peter Degner in der LVZ-Kuppel
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17:02 26.10.2018
Peter Degner (links) mit LVZ-Chefredakteur Jan Emendörfer (rechts) in der fast ausgebuchten LVZ-Kuppel. Rund 270 Besucher kamen zur Vorstellung von Degners erstem Buch. Quelle: Kempner
Leipzig

Schon früher, in der Hofpause, hat der kleine Peter seiner Kunstlehrerin immer so viel erzählen wollen, dass die Zeit nicht reichte. Da war er zwar noch ein Dreikäsehoch, aber doch schon begeistert von Kunst und Kultur, erinnerte sich Ingrid Mahrla (83), die Peter Degner von der fünften bis zur neunten Klasse unterrichtete. Die 83-Jährige war nur eine von vielen Weggefährten und Freunden unter den rund 270 Gästen der Talkrunde am Donnerstag. Chefredakteur Jan Emendörfer plauderte mit Degner in der Kuppel des LVZ-Medienhauses am Peterssteinweg über das Buch des Leipziger Impresarios und Classic-Open-Erfinders.

Impressionen eines gelungenen Abends: Peter Degner stellte in der fast ausgebuchten LVZ-Kuppel sein Buch vor.

Auch seine Schneiderin ist dabei

„Und ich dreh mich noch mal um...“ heißt das Erstlingswerk, in dem selbst die viel Neues erfahren, die ihn länger kennen. Carmen Thöne-Bucataru zum Beispiel, früher war sie Ballerina an der Oper Leipzig, heute schneidert sie dem Peter seine Anzüge und Hemden. Zur Buch-Premiere wollte sie ebenso wenig fehlen wie Uta Huntasch, die sogar Fotos aus gemeinsamen Zeiten mitgebracht hatte, oder Ulrich Trampler, Ex-Gastrochef im Hotel Astoria.

Witzchen, Swing und Gesang

Unter den Besuchern waren aber auch viele, den zwar den Classic-Open-Chef kannten, nicht aber den Menschen hinter dem Macher. Der ließ viel durchblicken. Degner erzählte, wie sein Nenn-Onkel Fritz Hünich ihn an die hohen Künste heranführte, welche Frauen in seinem Leben die wichtigsten waren (seine Mutter und Hildegard Knef, mit der ihn eine enge Freundschaft verband) und wie es zum Aus bei den Classic Open kam („Es gab viel Neid und Missgunst“). Alles garniert mit manchem Witzchen, mit Gesangs- oder Imitationseinlagen (Spejbl und Hurvinek) die Degner zum Besten gab sowie mit Gunter Hochmuth (65) und Top-Jazzer Gerhard Collini (90), die stimmungsvollen Swing unter das Kuppeldach brachten. Ihm sei es immer darum gegangen, „dass die Leute einen schönen Abend haben“, sagte Degner. Das ist am Donnerstag wieder mal gelungen. Fanden zum Beispiel Rosemarie Zimmermann aus Markkleeberg („Seine offene Art ist toll“) oder Andre Roick aus Eisenhüttenstadt („Es war kurzweilig und unterhaltsam“).

Von bm

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