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Kultur Weltweit Überleben auf dem Mars
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15:17 28.04.2018
Wie ein Szenario aus den Visionen von Elon Musk: In “Surviving Mars“ soll der Rote Planet besiedelt werden. Quelle: Hersteller
Leipzig

So ein Meteoritensturm hat es in sich. Eine Stromleitung wird gekappt, und schon steht das Leben Hunderter Kolonisten auf dem Spiel. Ohne Energie wird die Luft unter den Glaskuppeln auf dem Mars schnell dünn. Windräder, Sauerstoff- und Feuchtigkeitsgeneratoren fahren herunter.

Gut beraten ist dann, wer genug fleißige Drohnen sein Eigen nennt. Die Arbeiter-Roboter treten der Havarie mit dem Schweißbrenner entgegen – und die Marsianer können wieder aufatmen.

Infrastruktur für den Roten Planeten

Es ist der ganz normale Alltag Millionen Kilometer von der Erde entfernt. “Surviving Mars“ schickt Spieler mit einem Spaceshuttle und dem Auftrag, eine Kolonie zu gründen, auf den Roten Planeten. Das, wovon SpaceX-Chef Elon Musk träumt, ist in dem Aufbaustrategiespiel schon Realität.

Roboter schürfen Rohstoffe aus dem Wüstenboden, errichten Solarkollektoren sowie eine funktionierende Wasser- und Frischluftversorgung. Wenn die erste Wohnkuppel samt Infrastruktur steht, setzen auch Erdenbürger ihren Fuß auf den Mars – und das Weltall-Abenteuer beginnt.

Zwischen Gewächshäusern, Laboren und dem Feierabendbier: die Mars-Kolonisten haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Laster – und wer sich nicht wohl fühlt, packt die Koffer. Quelle: Hersteller

Auf dem Roten Planeten pflanzen die Bewohner in Gewächshäusern Nahrung an, arbeiten in Fabriken, Minen oder Laboren und wollen nach Feierabend ein Bier trinken und entspannen. Dafür braucht es Weltraumbars, Parks und Fitnessareale.

Jedem Marsianer haben die Entwickler von Haemimont Games (“Tropico 5“) eine eigene Identität mit speziellen Bedürfnissen und Lastern verpasst. Der Alltag der Kuppel-Bürger lässt sich mit der frei beweglichen Kamera an 25 Stunden pro Tag hautnah verfolgen – so lange dauert einer der dynamischen Tag-Nacht-Zyklen.

Futuristischer Mix aus “Anno“, “Sim City“ und “Civilization“

“Surviving Mars“ ist ein futuristischer Mix aus “Anno“, “Sim City“ und “Civilization“, stellt Spieler aufgrund des komplexeren Mikromanagements aber vor zusätzliche Herausforderungen. Von Heimweh geplagte Marsianer packen schnell die Koffer.

Erfüllt die Kolonie dagegen alle Bedürfnisse vom Wohnkomfort über die medizinische Versorgung bis zum Spielcasino, wird bald das erste Kind das Licht der neuen Welt erblicken. Weitere, größere Glaspaläste müssen her, in denen riesige Wohntürme emporwachsen.

Der Alltag der Kuppel-Bürger lässt sich mit der frei beweglichen Kamera an 25 Stunden pro Tag hautnah verfolgen. Quelle: Hersteller

Missionen oder Gegner gibt es in “Surviving Mars“ nicht, auch eine Rahmengeschichte fehlt. Der zum Start frei wählbare Sponsor der Expedition bestimmt lediglich die verfügbaren Ressourcen und damit den Schwierigkeitsgrad. Bei der Besiedlung des Roten Planeten setzt das Spiel auf das Sandbox-Prinzip.

So schön es sich im Orbit auch siedelt, die Abwechslung bleibt zwischen Erde und Jupiter auf der Strecke. Das Szenario weiß dennoch zu begeistern.

Surving Mars ist für PC, PS 4 und Xbox One erhältlich. Es kostet rund 40 Euro. Quelle: Hersteller

Von Robert Nößler

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