Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Kultur „La La Land“ könnte für Rekord sorgen
Nachrichten Kultur „La La Land“ könnte für Rekord sorgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:46 24.01.2017
Die Oscar-Trophäen werden am 26. Februar in Hollywood zum 89. Mal vergeben. Quelle: AP
Anzeige
Los Angeles

Spannung in Hollywood: An diesem Dienstag werden in Los Angeles (laut Programm ab 05.18 UHR Ortszeit/14.18 Uhr MEZ) die mit Spannung erwarteten Nominierungen für die Oscars bekanntgegeben. Nach Ankündigung der Film-Akademie sollen unter anderem die Oscar-Preisträgerinnen Jennifer Hudson („Dreamgirls“) und Brie Larson („Raum“) beim Verlesen der Namen helfen. Die Oscar-Trophäen werden am 26. Februar in Hollywood zum 89. Mal vergeben.

Schafft „La La Land“ den Rekord?

Zu den Favoriten zählen in diesem Jahr die Filme „La La Land“, „Moonlight“ und „Manchester by the Sea“. In der Top-Sparte „Bester Film“ können fünf bis zehn Filme nominiert werden. Schauspieler wie Casey Affleck, Ryan Gosling, Denzel Washington, Emma Stone, Amy Adams und Viola Davis gelten als sichere Kandidaten für eine Nominierung.

Spannend ist, wie viele Nominierungen „La La Land“ bekommt. Die Liebeserklärung von Regisseur Damien Chazelle an Musicals könnte an den Rekord von 14 Nominierungen herankommen, den in der Vergangenheit nur „Alles über Eva“ und „Titanic“ erreicht hatten.

Unter den deutschen Anwärtern für den Auslands-Oscar ist die gefeierte Vater-Tochter-Geschichte „Toni Erdmann“. Der Film von Regisseurin Maren Ade schaffte es vorab auf eine Liste von neun Kandidaten, fünf kommen in die Endrunde. Der letzte deutsche Film, der offiziell als „bester nicht-englischsprachiger Film“ nominiert wurde, war 2010 „Das weiße Band“ von Michael Haneke. 2007 holte der Stasi-Film „Das Leben der Anderen“ von Florian Henckel von Donnersmarck die Trophäe nach Deutschland.

Debatte um #Oscarsowhite

Ein Beigeschmack soll in diesem Jahr vermieden werden: Nachdem in den vergangenen zwei Jahren ausschließlich weiße Schauspieler für einen Oscar nominiert wurden, wird das in diesem Jahr voraussichtlich nicht der Fall sein.

Die Gruppe der Oscar-Kandidaten, die am Dienstag bekanntgegeben wird, dürfte dank der Filme „Moonlight“, „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ und „Fences“ deutlich vielfältiger ausfallen. Im vergangenen Jahr hatte die Nichtnominierung von schwarzen Schauspielern für Aufsehen gesorgt. Unter dem Hashtag #Oscarsowhite wurde in den Sozialen Netzwerken Rassismus beklagt. Mehrere schwarze Hollywood-Stars boykottierten die Oscar-Verleihung.

Von dpa/RND/zys

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einen Tag vor den Oscars werden die schlechtesten Filme, Schauspieler und Regisseure für Hollywoods Spottpreis „Goldene Himbeere“ nominiert. Neben Regisseur Roland Emmerich droht unter anderem „Zoolander No. 2“ eine Schmäh-Auszeichnung.

23.01.2017

Wie sieht die Zukunft Europas und der Gesellschaft aus? Eine Frage, auf die bislang kein Politiker eine Antwort geben konnte. Für den britischen Historiker Timothy Garton Ash steht indes fest: Europa muss sich auf seine Werte besinnen. Ausgerechnet ein Brite wählt diese Worte und bekommt den Karlspreis.

22.01.2017

Der Berliner Rapper Sido hat seinen Block verlassen und ist wieder auf Tournee. Am Samstag war er im Leipziger Haus Auensee zu Gast.

22.01.2017
Anzeige