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Legenden in Leipzig: Bob Dylan und Mark Knopfler begeistern 8000 Fans in der Arena

Legenden in Leipzig: Bob Dylan und Mark Knopfler begeistern 8000 Fans in der Arena

Mark Knopfler und Bob Dylan. Der Schotte ist 62, der Amerikaner 70. 1979 (Slow Train), Dylan entdeckte sich als wiedergeborener Christ, und 1983 (Infidels), Dylan hatte wieder Boden unter den Füßen, peppte Knopfler im Studio bei Dylan den Sound auf.

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Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Nun touren sie und stehen zusammen auf der Bühne. 8000 war das gestern ein Abend in der ausverkauften Arena wert.

Erst Knopfler, dann Dylan. Jugend vor Alter. Wenn man so will. Natürlich kommt Mark Knopfler erst mal mit der roten Fender Stratocaster. Ohne geht nicht. „Why Aye Man“. Die Finger gleiten über die Seiten, die Melodie perlt, Flöte und Geige geben Stimmung. „Cleaning My Gun“, härter, treibender, rockiger. „Sailing to Philadelphia“. Ganz ruhig, ganz entspannt. Knopfler lässt immer wieder Riffs in die melodischen Wellen zucken. Das mag er. Das macht er immer wieder. Da schließt er die Augen und lässt sich auf den eigenen Klängen treiben. Wird es zu gefühlig, gibt es scharfes Saitenfeuer.

Leider etwas zu viel. So fängt Knopfler an zu bluesen - und will gar nicht mehr aufhören. Bis es nervt. Zwischendurch Entspannung mit dem neuen Song „Privateer“ im Highland-Sound. Eine Tradition, in die Mark Knopfler immer wieder eintaucht. Nur gestern eben  nicht. Da gab es zwar „Brothers in Arms“ und „So far away“, doch dazwischen eben auch viel Enttäuschung - von „Marbletown“ bis „Donegans Gone“. Da waren die bisherigen Leipzig-Konzerte doch ein bisschen anders. Ohne „Sultan of Swing“ ist Mark Knopfler eben doch nur der halbe Knopfler.

75 Minuten Mark Knopfler, 20 Minuten Umbau, dann kam Bob Dylan. Der Mann, der nicht fotografiert werden darf, der einen Hut trägt und das Licht immer so fallen lässt, dass ihm niemand wirklich ins Gesicht sehen kann. Doch Bob Dylan überrascht. Bob Dylan ist gut drauf, macht sogar ein paar Tanzschritte, beugt sich in den Knien, fehlt nur noch, dass er gelacht hätte.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Leipziger Volkszeitung vom 28. Oktober oder im E-Paper bei LVZ-Online.

Norbert Wehrstedt

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