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Leipziger Musikmesse Pop Up abgesagt – Konzerte und Diskussionen finden trotzdem statt

Leipziger Musikmesse Pop Up abgesagt – Konzerte und Diskussionen finden trotzdem statt

Die Musikmesse Pop Up streicht ihr Kerngeschäft. Wie die Organisatoren am Montag mitteilten, werde es 2011 erstmals in der zehnjährigen Geschichte der Leipziger Veranstaltung keine Messe für die Musikwirtschaft geben.

Leipzig. Das Rahmenprogramm des Branchentreffs, bestehend aus Musikfestival und mehreren Diskussionsrunden, werde aber wie geplant am 20. und 21. Mai im Werk II und im nahen UT Connewitz stattfinden. Unter anderem stehen dabei Crystal Fighters, Retro Stefson, MIT, Touchy Mob, Ira Atari, Anna von Hausswolff, Chinawoman und Luke Abbott auf den Live-Bühnen der Pop Up.

Als Grund für die Teilabsage nannten die Veranstalter schwindendes Interesse der Musikwirtschaft an einem Branchentreff, wie er seit 2002 jährlich unter dem Titel „Pop Up“ in Leipzig stattfindet. „Wir veranstalten natürlich nichts, von dem wir glauben, dass es nicht genügend Leute interessiert. Wir haben versucht, das mit einem neuen Konzept abzufangen und wurden eines Besseren belehrt“, heißt es dazu in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. Zentraler Aspekt des neuen Konzepts „Pop Up X“ war eine fiktive Musikstadt, in der sich die Aussteller dem Fachpublikum und interessierten Fans vorstellen sollten.

Das vollständige Musikprogramm soll in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Schon festgezurrt sind neben oben genannten Künstlern auch die diesjährigen Podiumsgespräche. Unter dem Titel „Klick mich, ich bin ein neues Album“ sollen alternative Musik-Vertriebsformen, wie etwa Crowdfunding, Selbstvermarktung im Internet oder Abo-Systeme, debattiert werden. Das Forum „Hyperschrei und Drei-Faltentum“ will Diskussionsstoff zum Thema Älterwerden im Pop lieferen, während Fluch und Segen von Laptop-Musik im Fokus des Runde „Schalt mich ein und schalt mich aus, die Gefühle müssen raus“ stehen.

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Leipzig. Die Musikmesse Pop Up streicht ihr Kerngeschäft. Wie die Organisatoren am Montag mitteilten, werde es 2011 erstmals in der zehnjährigen Geschichte der Leipziger Veranstaltung keine Messe für die Musikwirtschaft geben. Das Rahmenprogramm des Branchentreffs, bestehend aus Musikfestival und mehreren Diskussionsrunden, werde aber wie geplant am 20. und 21. Mai stattfinden.

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Die Leipziger Musikmesse Pop Up fand erstmals im Mai 2002 in Leipzig statt und entwickelte sich in den Folgejahren zu einem wichtigen Branchentreff vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen der Musikwirtschaft. Nach dem zwischenzeitlichen Aus der Popkomm in Berlin war das Leipziger Pendant 2009 sogar die größte Veranstaltung dieser Art im Land mit Strahlkraft auch ins Ausland: Im vergangenen Jahr empfahl beispielsweise auch die New York Times einen Besuch der Veranstaltung. Die Pop Up wird seit jeher rein ehrenamtlich im Pop Universell e.V. organisiert.

Internet: www.leipzig-popup.de

mpu

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