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Kultur "Leipziger Schule": Claus Müller-Schloen mit 61 gestorben
Nachrichten Kultur "Leipziger Schule": Claus Müller-Schloen mit 61 gestorben
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15:29 22.07.2015
Claus Müller-Schloen vor einem seiner Bilder anlässlich einer Ausstellung in der Galerie Koenitz. (Archivfoto) Quelle: Armin Kühne
Alt Schloen/Leipzig

Der Maler und Grafiker Claus Müller-Schloen ist mit 61 Jahren gestorben. Wie seine Frau Barbara Müller-Wolf am Mittwoch in Alt Schloen (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) sagte, starb der gebürtige Leipziger bereits am 13. Juli im Krankenhaus in Waren an der Müritz.

Müller-Schloen war ein Vertreter der „Leipziger Schule“, studierte zwischen 1975 bis 1983 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in den Fachrichtungen Malerei und grafischer Druck – unter anderem bei Hans Mayer-Foreyt und Arno Rink. Zuvor war Müller-Schloen in der Messestadt als Lackierer, Pförtner und Schriftmaler tätig.

Nach dem Studium baute er seine eigene Druckerpresse, machte sich auch durch die filigrane Herstellung eigener Rahmen einen Namen. Seine Werke sind opulente experimentelle Phantasiewelten, zeigen oft karge Landschaften, die wie von einem entfernten Planeten wirken. Zugleich bieten die Bilder oftmals aber auch Referrenzen an die Zeit der Alten Meister.

1991 zog der Maler ins Mecklenburgische nach Alt Schloen bei Waren/Müritz, dessen Ortsnamen er vor wenigen Jahren auch seinem Familiennamen beifügte. Zwischen 1993 und 1998 unterrichtete Müller-Schloen auch an der Fachhochschule Heiligendamm, 2007 war er für ein Jahr Leiter der Druckwerkstätten an der Hochschule in Wismar. (mit dpa)

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