Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Kultur Leipziger Skala inszeniert exklusive Texte von Mysterium PeterLicht
Nachrichten Kultur Leipziger Skala inszeniert exklusive Texte von Mysterium PeterLicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:00 19.01.2010
Anzeige
Leipzig

Seine Musik bleibt meist zurückhaltend, seine Texte bestehen aus blumigen Wortschwadronen, die nur scheinbar zufällig Anfang und Ende haben, dafür an ästhetischer Schönheit kaum zu übertreffen sind. Nicht einmal seine Person selbst lässt sich genau bestimmen bzw. weiß PeterLicht dies zu verhindern. Trotz großer Popularität unter den 20- bis 40-Jährigen dieses Landes, existieren kaum Fotos von seinem Gesicht und kennen nur wenige Menschen seinen wirklichen Namen.

Und dennoch ist das Mysterium PeterLicht in der Lage viel beachtete Antworten zu geben, z.B. zum Seelenheil in Zeiten der aktuellen Krise. In musikalischer Form sind seine Thesen beispielsweise auf seinem aktuellen Album „Lieder vom Ende des Kapitalismus“ zu hören, als Text feiert PeterLichts „Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends“ seit langem Erfolge. Das Leipziger Centraltheater knüpft daran an und präsentiert am 20. Januar wieder „Neue Texte von PeterLicht!“.

„Von der Unmöglichkeit eine neue Matratze zu kaufen ohne das Universum anzuhalten“ heißt hier die verwurschtelte, exklusiv vom Künstler für das Haus in der Bosestr. 1 entworfene Kernthese. Gemeinsam mit Texten und Liedern von PeterLicht hat Regisseurin Mareike Mikat daraus einen szenischen Spaziergang durch die Skala (Gottschedstraße 16) gemacht.

Beginn der Veranstaltung am 20. Januar ist um 20 Uhr.

Matthias Puppe

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Leipziger Schauspiel regiert der Rotstift. Die beiden Spielstätten Centraltheater und Skala nehmen mehrere eigentlich fest eingeplante Inszenierungen vom Spielplan.

19.01.2010

Normalerweise bekommt Schauspieler Mario Adorf (79) hohe Gagen, doch um mit Regisseur Detlev Buck (47) drehen zu können, war er auch bereit zu zahlen. Das berichtete Buck der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag).

19.01.2010

Dieser Mann macht keine Kompromisse: Seit gut 20 Jahren dreht Michael Haneke oft verstörende, immer anspruchsvolle Autorenfilme. „Ich bin ein relativ sturer Mensch“, charakterisiert er sich selbst.

18.01.2010
Anzeige