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Leipziger Stargalerist „Judy“ Lybke bringt Spitzenkünstler auf die Insel Hiddensee

Neues Atelierhaus Leipziger Stargalerist „Judy“ Lybke bringt Spitzenkünstler auf die Insel Hiddensee

Neue Kunstwerke von weltbekannten Malern, die von der Insel Hiddensee inspiriert sind, werden schon bald in aller Welt zu sehen sein. Die international bekannte Galerie „Eigen + Art“ (mit Niederlassungen in Leipzig und Berlin) eröffnet in Kloster auf der Insel Hiddensee ein Atelierhaus für ihre Künstler.

Galerist Gerd Harry „Judy“ Lybke (Archivbild)
 

Quelle: Wolfgang Zeyen

Kloster.  Neue Kunstwerke von weltbekannten Malern, die von der Insel Hiddensee inspiriert sind, werden schon bald in aller Welt zu sehen sein. Die international bekannte Galerie „Eigen + Art“ (mit Niederlassungen in Leipzig und Berlin) eröffnet in Kloster auf der Insel Hiddensee ein Atelierhaus für ihre Künstler. „Das wird keine Galerie, kein Ort für die Öffentlichkeit, eher einer des Rückzugs für die künstlerische Arbeit“, sagte Galeriegründer und -inhaber Gerd Harry Lybke. Ausstellungen werde es dort nicht geben, „aber international wichtige Künstler werden kommen“, die die Ruhe der Insel und ihre Landschaft als Inspirationsquelle suchen, sagte der 54-jährige Leipziger, der seit rund vier Jahren auch auf Hiddensee wohnt.

Damit steht das neue Projekt in der - unterbrochenen - Tradition der Insel als Künstlerort und Künstlerkolonie und wird von einem der führenden deutschen Kunsthändler für zeitgenössische Malerei verwirklicht. Und das alte, marode Pumpenhaus am Ortseingang von Kloster neben dem Heimatmuseum wird durch Aus- und kleinen Anbau zu Glanz kommen. Bürgermeister Thomas Gens sieht in dem Vorhaben, dem der Bauausschuss bereits zugestimmt hat, eine „echte Bereicherung für die Künstlerinsel Hiddensee“.

Lybke, in der Szene auch als „Judy“ bekannt, hat seine Galerie „Eigen + Art“ seit 1983 auf- und ausgebaut. Nach Mauerfall und Wiedervereinigung brachte er damals unbekannte ostdeutsche Künstler in Ausstellungen nach Tokio, Paris, Berlin, New York und London sowie auf die documentas nach Kassel. Lybke gilt u.a. als Entdecker des Malers Neo Rauch.

Über Namen von eingeladenen Künstlern äußerte sich Lybke noch nicht. „Erst will ich das Haus fertig haben.“ Mit der Eröffnung rechnet er 2017. „Wenn es schneller geht - umso besser.“

Von Dietrich Pätzold

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