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Maya-Codex: Dresden feiert mit viel Kunst den Weltuntergang am 21. Dezember

Maya-Codex: Dresden feiert mit viel Kunst den Weltuntergang am 21. Dezember

Kommt am 21. Dezember die Sintflut oder nur ein bissel Regen? Mit Herannahen des magischen Datums wächst die Fantasie mancher Zeitgenossen, und auch die Kunst lässt sich von Verschwörungen inspirieren.

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Die historische Maya-Handschrift Codex im Buchmuseum der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden (Archivfoto)

Quelle: dpa

Dresden. Dresden steht dabei besonders im Fokus. Denn hier lagert jene Maya-Handschrift, aus der Apokalyptiker das Ende der Zeit herauslesen. Dabei endet am 21. Dezember nur ein Maya-Zyklus. Punkt Mitternacht bricht das neue Zeitalter an. Dann soll Dresden direkt mit Mexiko verbunden sein. Bei einem Konzert in der Sächsischen Landesbibliothek, wo sich der „Codex Dresdensis“ befindet, ist eine Live-Schaltung nach Mittelamerika geplant.

Der Maya-Codex hat der Bibliothek zuletzt einen wahren Besucheransturm beschert. „So etwas haben wir noch nicht erlebt und werden es wohl auch nicht wieder erleben“, sagte Pressesprecherin Katrin Matteschk. Das weltweite Interesse an der rund 800 Jahre alten Handschrift sei ungebrochen - und nehme kurz vor dem Finale noch zu. „Jetzt kommen all die Besucher, die Angst haben, dass der Codex dann nicht mehr zu sehen ist.“ Zur Ausstellung „Weltuntergang 2012?“ kamen bisher rund 7000 Besucher - darunter zahlreiche Nachfahren der Maya aus Guatemala oder Mexiko. Stein den Anstoßes ist übrigens eine Darstellung am Ende der Handschrift - ein Wasser speiendes Reptil.

Dresden setzt am 21. Dezember dennoch auf pralles Leben: Mit Theater, Diskussion und Musik soll der vermeintliche Weltuntergang ordentlich gefeiert werden. In der Bibliothek diskutiert unter anderem der Philosoph Peter Sloterdijk über das Thema „Apokalypse“. Im Anschluss begrüßen die Dresdner Sinfoniker die neue Maya-Ära mit einem „Konzert zum Ende der Zeit“, das weltweit im Internet zu sehen ist. Maya-Sängerin Sara Sara Curruchich Cúmez wird live aus Mexiko zugeschaltet. Eine Überlebensparty rundet das Spektakel. Das Tanztheater Derevo lässt im Festspielhaus Hellerau die Sonne hochleben - und hofft wie allen anderen auf einen neuen Tag.

dpa

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