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Museumschef: Interesse am Werk Gerhard Altenbourgs wächst

Lindenau-Museum Altenburg Museumschef: Interesse am Werk Gerhard Altenbourgs wächst

Das Lindenau-Museum pflegt einen umfangreichen Schatz an Arbeiten des Künstlers Gerhard Altenbourg. Einen Ausschnitt davon bekamen Besucher seit Anfang Dezember in einer Jubiläumsschau zu sehen. Mit der Besucherresonanz ist Museumsdirektor Krischke überaus zufrieden.

Das Lindenaumuseum in Altenburg (Archivbild)

Quelle: dpa

Altenburg. Die Jubiläumsausstellung zum 90. Geburtstag von Gerhard Altenbourg im Lindenau-Museum hat etwa 4000 Besucher angelockt. „Das ist eine sehr gute Resonanz“, sagte Museumsdirektor Roland Krischke. „Auch die Führungen und Veranstaltungen zur Ausstellung waren sehr gut besucht.“ Auffallend sei gewesen, dass viele junge Menschen und auch Familien sich die Schau angesehen hätten. Nach Beobachtung Krischkes wächst das Interesse am Werk des Künstlers, den 1989 ein Autounfall jäh aus dem Leben gerissen hat. Dabei verwies der Museumschef auf Ausstellungen jüngst auch in anderen Städten wie Berlin und Chemnitz.

Gut drei Monate war die Ausstellung „Altenbourg in Altenburg“ im Lindenau-Museum zu sehen - letztmalig an diesem Sonntag. Präsentiert wurden dabei 24 Zeichnungen und ein Messingguss aus der Schenkung des Sammlerehepaares Pfäffle aus Baden-Württemberg, die unterschiedliche Phasen seines Schaffens repräsentieren. Ergänzt wurden diese Stücke durch Arbeiten, die Altenbourg für sein Wohnhaus geschaffen hat, gepaart mit Fotografien aus dem Haus Anfang der 1990er Jahre und heute. Das Gebäude selbst ist bislang nicht öffentlich zugänglich - auf diese Weise gewährte das Museum aber Einblicke in das von Altenbourg als Gesamtkunstwerk gestaltete Haus.

Das Lindenau-Museum pflegt über eine Stiftung den Nachlass des Künstlers und beherbergt so die größte Sammlung seiner Arbeiten. Laut Krischke sind über die Ausstellung weitere Kontakte zu Menschen aus Altenbourgs Bekanntenkreis entstanden.

Vom nächsten Sonntag (19. März) an rückt das Museum einen anderen Künstler aus seinem Sammlungsschwerpunkt in den Fokus: den Expressionist und Vertreter der Neuen Sachlichkeit Conrad Felixmüller (1897-1977). Unter dem Titel „Im Chaos unserer Zeit“ werden Gemälde aus dem Frühwerk zusammen mit Grafiken und Arbeiten aus der Sammlung Gabelentz gezeigt. Hanns-Conon von der Gabelentz war ein Förderer Felixmüllers und von 1946 bis 1969 Direktor des Lindenau-Museums. Die Ausstellung wird bis zum 9. Juli zu sehen sein.

LVZ

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