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„New Moon“-Vampire beißen sich nach oben

„New Moon“-Vampire beißen sich nach oben

So viel Biss hatten Hollywood-Insider nicht erwartet. Das romantische Vampirdrama „New Moon - Biss zur Mittagsstunde“ hat nach der Premiere in den USA von Freitag bis Samstag üppige 142 Millionen Dollar in die US-Kinokassen gespült.

Los Angeles. Kurz vor dem Start der zweiten „Twilight“-Saga hatten Experten den verliebten Blutsaugern vielleicht 100 Millionen zugetraut. Die deutschen Fans des Teenie-Superstars Robert Pattinson können ihre Neugier auf den neuen „Biss“ von diesem Donnerstag an stillen.

In den USA zweigten die Vampire und Werwölfe auf Anhieb Zähne und Krallen, dass selbst Batman, Harry Potter und Spider-Man das Blut in den Adern stockte. Das erste „Twilight“-Abenteuer mit dem Untertitel „Biss zum Morgengrauen“ hatte dort im vergangenen Jahr an seinem Premierenwochenende gerade mal 70 Millionen Dollar verdient. Das war immer noch mehr als Roland Emmerichs Weltuntergangsspektakel „2012“, das Mitte November in den USA mit 65 Millionen Dollar an den Start ging.

„New Moon“ legte nun das drittbeste Startwochenende in der Geschichte Hollywoods hin. Die „Batman“-Folge „Dark Knight“ hält mit einem Einspiel von 158,4 Millionen Dollar den Rekord, gefolgt von „Spider-Man 3“, der 2007 immerhin 151,1 Millionen Dollar in die Kassen holte. Doch im Preis-Leistungsverhältnis ist „New Moon“ der klare Sieger. Zum Schnäppchenpreis von 50 Millionen Dollar treibt Regisseur Chris Weitz die Schülerin Bella (Kristen Stewart) in die Fänge des schön blassen Vampirs Edward (Pattinson) und in die Arme von Jacob (Taylor Lautner), der sich als Werwolf entpuppt. Zum Vergleich: „Dark Knight“ hatte ein Budget von über 180 Millionen Dollar, „Spider-Man 3“ soll mit all seinen Spezialeffekten gar 260 Millionen Dollar gekostet haben.

Nach dem Erfolg der Romanreihe von Stephenie Meyer geht auch in den Kinos die Blutsauger-Hysterie rund um den Globus. In Australien übertrumpfte die Vampir-Romanze den bisherigen Rekordhalter „Harry Potter und der Halbblutprinz“. In Frankreich spielte die zweite Folge am Wochenende mit 19 Millionen Dollar fast so viel ein, wie der Vorgänger „Twilight“ während seiner gesamten Laufzeit verdiente. „New Moon“ hat seinen Erfolg vor allem dem Ansturm der weiblichen Fans zu verdanken. Rund 80 Prozent der Tickets für die Bestseller-Verfilmung wurden von Mädchen und Frauen gekauft, die Hälfte der US-Zuschauer sind unter 21.

„Mädchen kommen mit ihren Dates, mit ihren Freundinnen, Mütter mit ihren Töchtern“, erzählte Marketingchef Richie Fay der „New York Times“ über den unerwarteten Andrang. Experten versuchen den Erfolg zu entschlüsseln. Die züchtige Jugend-Saga verzichtet auf Sex und setzt auf Sehnsucht. Es sind „diese Beziehungen und die Botschaft von Liebe“, die Teenager anziehen, erklärte die Kommunikations- Wissenschaftlerin Elizabeth Morowitz dem Sender CNN.

Der umschwärmte Robert Pattinson heißt den Hype kräftig an: „Ich hoffe, ihr freut euch genauso wie ich auf ’Eclipse’“, twitterte der 23-Jährige in dieser Woche seinen Fans. Die dritte „Twilight“-Folge mit dem Titel „Eclipse - Biss zum Abendrot“ hat Regisseur David Slade bereits abgedreht. Sie soll Juli 2010 starten. Das Rätselraten um die vierte Folge geht allerdings weiter. Das Studio Summit Entertainment hat weder einen Regisseur noch einen Drehtermin für „Breaking Dawn“ benannt. Pattinson ließ durchblicken, dass er auf Gus Van Sant („Milk“) steht. „New Moon“-Co-Stars Ashley Greene und Jamie Campbell wünschen sich Tim Burton. Greene ließ den Sender MTV auch noch wissen, dass sie einen Zweiteiler begrüßen würde. „Wenn der Inhalt des vierten Buches besser in zwei Teilen zu erzählen ist, dann bin ich absolut dafür.“

Von Blut allein wollen die „Twilight“-Stars in Zukunft nicht leben. Pattinson hat sich mit dem Streifen „Bel Ami“ bereits eine neue Beute ausgesucht. An der Seite von Uma Thurman will er 2010 den Kostümfilm nach dem gleichnamigen Klassiker von Guy de Maupassant drehen. Kristen Stewart tritt in dem Roadmovie „Das gelbe Segel“ als rebellischer Teenager auf. Und Lautner ist ab Februar mit Julia Roberts, Jessica Biel und Anne Hathaway in der Komödie „Valentinstag“ zu sehen.

Barbara Munker, dpa

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