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Oldag: „2010 muss entschieden werden, ob Mittel für den Fortbestand des Theaters bereitgestellt werden“

Oldag: „2010 muss entschieden werden, ob Mittel für den Fortbestand des Theaters bereitgestellt werden“

2010 ist nach Ansicht von Generalintendant Matthias Oldag ein Entscheidungsjahr für das Theater Altenburg-Gera. „2010 muss entschieden werden, ob ausreichend Mittel für den Fortbestand des Theaters bereitgestellt werden“, erklärte er am Mittwoch in Gera.

Gera. Die Finanzierung von Thüringens einzigem Fünf- Sparten-Theater ist bis 2012 gesichert. Um es in seiner jetzigen Form zu erhalten, müssten die Zuschüsse um 2,2 Millionen Euro erhöht werden, sagte Oldag. Dabei seien nicht nur Gera, Altenburg und der Kreis Altenburger Land als Gesellschafter gefordert, sondern vor allem das Land Thüringen.   

Grund für den Mehrbedarf seien allgemeine Kostenzuwächse sowie anstehende Mehrausgaben für Personal. Eine Entscheidung müsse in diesem Jahr getroffen werden, damit im Ernstfall rechtzeitig Sozialpläne ausgearbeitet werden könnten. Laut Oldag erhält das Theater derzeit Zuschüsse von 16,2 Millionen Euro jährlich.   

2009 bot das Theater 964 Vorstellungen und zählte dabei fast 180 000 Besucher. Die Auslastung lag den Angaben nach bei 75 Prozent. Auch die Einnahmen lägen auf dem Niveau des Vorjahres. Oldag zeigte sich zufrieden mit diesen Zahlen. Offensichtlich sei das Publikum dem neuen Konzept gefolgt, das weniger Unterhaltendes, dafür mehr große Stoffe, viel Ernstes, Neues und Unbekanntes vorgesehen habe.   

Im Musiktheater standen die deutschen Erstaufführungen der Opern „Scharlatan“ von Pavel Haas und „Wallenstein“ von Jaromir Weinberger auf dem Programm, die dem Haus überregional Aufmerksamkeit einbrachten. Mit der Uraufführung von „Woodstock“ wurde auch der breite Publikumsgeschmack bedient. Alle Erwartungen erfüllt habe der Neuanfang im Schauspiel unter Leitung von Amina Gusner, konstatierte Oldag. „Das Theater bietet nun modernes, heftiges, engagiertes Schauspiel mit Humor und Tiefgang.“

dpa

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