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Nachrichten Kultur Oscar-Nominierungen für deutschsprachige Filme
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15:05 02.02.2010
Die Nominierten für die Oscars 2010 sind bereits enthüllt. Österreich darf hoffen und Deutschland drückt die Daumen gleich mit Quelle: dpa
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Hamburg

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2008: Bei den 80. Academy Awards wird „Die Fälscher“ von Stefan Ruzowitzky als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet. Es ist der erste Oscar für einen österreichischen Beitrag überhaupt.

2007: „Das Leben der Anderen“ erhält eine der begehrten goldenen Auszeichnungen. In dem Drama von Florian Henckel von Donnersmarck spielt Ulrich Mühe einen Stasi-Offizier, der am Überwachungsstaat DDR scheitert.

2006: Für einen Oscar reicht es nicht ganz: Die nominierte deutsche Produktion „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ muss sich dem südafrikanischen Drama „Tsotsi“ geschlagen geben.

2005: Der deutsche Film „Der Untergang“ über die letzten Tage Hitlers ist zwar nominiert, bester fremdsprachiger Film wird jedoch das spanische Drama „Das Meer in mir“.

2003: Das Afrika-Epos „Nirgendwo in Afrika“ von Caroline Link ist der beste fremdsprachige Film der 75. Oscarverleihung – bereits 1998 war das Drama „Jenseits der Stille“ der deutschen Regisseurin nominiert. Der für seine Kameraführung in „Gangs of New York“ nominierte Michael Ballhaus aus Deutschland geht hingegen leer aus.

2001: Der deutsche Komponist Hans Zimmer erhält zwar für den Sandalenfilm „Gladiator“ eine Nominierung, muss aber wie schon zwei Jahre zuvor für „Der schmale Grat“ den Preis für die beste Filmmusik einem anderen überlassen. Einen Oscar gab es dagegen 1995 für „Der König der Löwen“.

dpa

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