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Peter Maffay setzt lautes Zeichen gegen Intoleranz vor 10.000 Fans in der Arena Leipzig

Peter Maffay setzt lautes Zeichen gegen Intoleranz vor 10.000 Fans in der Arena Leipzig

Da ist er wieder, Peter Maffay, der Unermüdliche, der Deutschrocker, der kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um Rassismus und Terror geht. Über drei Stunden rockt der 65-Jährige gestern Abend mit seiner erstklassigen Band vor rund 10.000 Zuschauern die Arena Leipzig – und stellt klar: „Wenn ich in diesen Zeiten die Nachrichten im Fernsehen sehe, dann – Entschuldigung – kriege ich das Kotzen.

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Um Peter Maffay live zu sehen und einen Mädelsabend zu erleben kommen v.l. Sarah Rosnau (27) Studentin, Nicole Rosnau (39) Pflegefachkraft, Luise Stöcklein (27) Pflegefachkraft und Elke Stöcklein (54) Einzelhandelskauffrau aus Gera in die Messestadt.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Es ist unfassbar, wie die Menschheit vermag, aus der Geschichte nicht zu lernen. Hier gehen Leute mit gestrigen Ideen auf die Straße und geben vor, für die Mehrheit zu sprechen. Aber das tun sie nicht. Die Mehrheit steht nicht auf der Seite der Intoleranz.“

Musikalisch teilt er dann das Konzert in drei Blöcke. Anfangs stehen Songs seines aktuellen Albums „Wenn das so ist“ im Mittelpunkt. Ein Höhepunkt: seine Biker-Hymne „Gelobtes Land“. Dazu werden Bilder eines Easy-Riders eingeblendet. Als zweiten Teil interpretieren Maffay und Band Klassiker der Rock- und Popmusik seit den 60er Jahren. „Love me Tender“ von Elvis Presley, „Heart of Gold“ von Neil Young, „Route 66“ von Bobby Troup, „Angie“ von den Rolling Stones.

Dann, gegen Ende, schwenkt er auf jene Hits ein, ohne die ein Maffay nun mal nicht von der Bühne gelassen wird: Songs etwa wie „Sieben Brücken“ – seine Version des Karat-Hits, für das der Leipziger Helmut Richter den Text schrieb. Da schwelgt die ganze Halle.

Im Vorfeld des Konzerts, war wegen einer ursprünglich angekündigten Legida-Demonstration mit Schwierigkeiten gerechnet worden. LVZ-Online hat Konzertbesucher befragt:

jkl

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