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Kultur Polen, Belarus und die Ukraine - Zahlen zum Buchmarkt
Nachrichten Kultur Polen, Belarus und die Ukraine - Zahlen zum Buchmarkt
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15:41 13.03.2012
Archivfoto Quelle: Uwe Pullwitt
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Berlin

Polen:

Die gut 38 Millionen Einwohner sorgten 2010 für einen Buchumsatz von 736 Millionen Euro. Der Anteil deutscher Autoren machte knapp 20 Millionen Euro aus. Im Jahr zuvor kamen insgesamt fast 25 000 Bücher auf den Markt, mehr als die Hälfte waren Neuerscheinungen. Einer Umfrage zufolge lesen 46 Prozent der polnischen Bücherfans gern Übersetzungen fremdsprachiger Literatur, darunter auch deutsche Klassiker wie Fallada, Remarque oder Rilke. Die Zahl der regelmäßigen Leser liegt stabil bei 12 Prozent.

Weißrussland:

Zwei Drittel der nur 9,5 Millionen Einwohner lesen. 2010 erschienen gut 10 000 Titel mit einer Gesamtauflage von 42 Millionen Stück. Weißrussisch ist die Amtssprache, dennoch nutzen etwa 75 Prozent der Bevölkerung im Alltag das Russische. Etwa zwei Drittel der Bücher erscheinen deshalb auf Russisch. Besonders die zeitgenössische Literatur aus dem großen Nachbarland steht hoch im Kurs, an der landeseigenen Produktion hat nur etwa ein Drittel der Leser Interesse.

Ukraine:

Die überwiegende Mehrheit der rund 45 Millionen Einwohner kann sowohl ukrainisch als auch russisch. Offizielle Amtssprache ist seit der Unabhängigkeit 1991 das Ukrainische. Die russische Kultur und Literatur beeinflussen aber weiterhin stark die Gesellschaft. Im Jahr 2010 betrug die Gesamtauflage an Büchern und Broschüren knapp 34 Millionen Stück, davon erschienen knapp 17 Millionen auf Ukrainisch und gut 15 Millionen auf Russisch. 54 Prozent der Bevölkerung in der Ukraine lesen regelmäßig.

dpa

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