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Kultur Pop-Art-Künstler James Rizzi stirbt mit 61
Nachrichten Kultur Pop-Art-Künstler James Rizzi stirbt mit 61
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21:59 27.12.2011
Der US-amerikanische Künstler James Rizz starb im Alter von 61 Jahren in der Nacht zum zweiten Weihnachtstag in seinem New Yorker Studio, teilte Rizzis deutscher Verlag Art 28 am Dienstag mit. Quelle: dpa
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Berlin

Rizzi wurde durch seine bunten, kindlich-naiv wirkenden Bilder berühmt. Er gilt als Erfinder der modernen 3D-Grafik.

„Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir den Tod James Rizzis bekanntzugeben. (...) Sein plötzlicher und unerwarteter Tod ist ein Schock für Hinterbliebene, Freunde und Sammler gleichermaßen“, hieß es vom Verlag. Die genaue Todesursache war zunächst unbekannt, laut Mitteilung war Rizzi „friedlich eingeschlafen“. Sein New Yorker Agent Henry Welt sprach von einer natürlichen Ursache.

In Deutschland machte sich Rizzi einem größeren Publikum unter anderem mit seinen Briefmarken-Entwürfe für die Deutsche Post bekannt. „Mit James Rizzi verliert die Kunstwelt einen der letzten großen Pop-Art-Künstler“, schrieb Rizzis Verleger Bernhard Feil in dem Online-Nachruf.

Der Künstler mit dem obligatorischem Hut, dicker Brille und bunten Turnschuhen wurde am 5. Oktober 1950 in Brooklyn geboren. Kein Untergrund war Rizzi zu abwegig, um mit seinen quietschbunten Motiven bemalt zu werden: Turnschuhe, Häuser, Autos oder selbst eine Boeing. Sein Markenzeichen war der „Rizzi-Bird“.

Er studierte Kunst an der University of Florida. Schon in der Zeit beschäftigte er sich mit der Kombination von Malerei und Skulptur. Daraus entwickelte er schließlich seine bekannten 3D-Grafiken. Später kehrte Rizzi in seine Heimatstadt New York zurück, wo er bis zuletzt im Stadtteil Soho in einem Wohnstudio lebte, das er auch als Atelier nutzte.

Der Big Apple war auch Dreh- und Angelpunkt seiner Kunst: Seine Arbeiten spiegelten stets das dichte, eng besiedelte Manhattan wider. Etwa in „New York City is a great place to be but best of all is the people you see“ (New York ist ein toller Platz zum Leben, aber am besten sind die Leute, die man sieht).

dpa

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