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Reich an Mythen und Masken: Ozeanien-Schau im Grassi

Reich an Mythen und Masken: Ozeanien-Schau im Grassi

Exotisch und kostbar. Geheimnisvoll und reich an Mythen und Geschichten. So präsentiert sich die Welt von Ozeanien, die von heute an die Besucher im Grassi-Museum für Völkerkunde in ihren Bann ziehen soll.

Leipzig. Doch das Leben auf den pazifischen Inseln ist keineswegs nur Idylle. Die Ausstellungsmacher wollen ihren Besuchern ein realistisches Bild bieten und eben jene Geschichten erzählen, die das Leben in diesem fernen Teil der Erde ausmachen.

So begegnet der Besucher gleich einem Ensemble mit Grabpfählen der Tiwi, die auf den tropischen Melville- und Bathurst-Inseln, etwa 100 Kilometer entfernt von Darwin, leben. „Ihre Kultur unterscheidet sich wesentlich von jener der Bewohner des australischen Festlandes“, erklärt Kustodin Birgit Scheps, die Australien mehrmals bereist hat und regelmäßig Kontakte zu den Kiwi unterhält.

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Exotisch und kostbar, geheimnisvoll und reich an Mythen präsentiert sich die Welt von Ozeanien. Heute eröffnet die Ozeanien-Ausstellung im Grassi-Museum für Völkerkunde und bietet spannende Einblicke in ferne Welten. Es werden auch die Botschafter von Australien und Neuseeland erwartet.

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Als Anerkennung, dass das Grassi Museum für Völkerkunde die Kunst und Traditionen der Ureinwohner ernst nimmt, hat es die Erlaubnis bekommen, die nachgebildete Figur eines Tänzers präsentieren zu können. Es handelt sich um den Chef des Clans der Pelikane, der bei einer rituellen Szene nach einem gerade beendeten Begräbnis dargestellt wird. Sein Gesicht ist verfremdet. Dabei verkörpern die Pfähle menschliche Wesen, auf denen der Geist des Verstorbenen sitzt. Sie sind Mittelpunkt dramatischer Aufführungen von Gesängen und Tänzen, mit denen mythische Geschichten sowie Episoden aus dem Leben des Verstorbenen erzählt werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Leipziger Volkszeitung vom Donnerstag (26. November 2009) oder im E-Paper bei LVZ-Online.

Mathias Orbeck

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