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Retrospektive auf Max Schwimmer im Museum der bildenden Künste

Retrospektive auf Max Schwimmer im Museum der bildenden Künste

Mit einer Ausstellung und begleitenden Vorträgen über Max Schwimmer gedenkt das Museum der bildenden Künste in diesem Jahr dem 50. Todestag des Leipziger Künstlers.

Leipzig. Wie es vorab heißt, zeige die Schau neben den malerischen Hauptwerken und Arbeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang zu Schwimmers Tätigkeit als Buchillustrator stehen, auch eine Auswahl liebevoll gestalteter Briefe, Aquarelle, Gouachen und Handzeichnungen. Die zusammen mit den Leipziger Städtischen Bibliotheken entstandene Ausstellung wird am 3. Februar um 18 Uhr feierlich eröffnet.

Max Schwimmer zählt zu den bedeutendsten Malern Sachsens. Der Vertreter des expressiven Realismus wurde 1895 in Leipzig geboren und arbeitete nach seiner Ausbildung zunächst als Lehrer im Erzgebirge. 1917 eröffnete er ein Atelier in Leipzig und konnte im Dunstkreis der Leipziger Expressionisten erste Arbeiten ausstellen. Ab Mitte der 1920er Jahre wirkte Max Schwimmer als Pressezeichner für die Leipziger Volkszeitung und engagierte sich in der politischen Linken.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er in die KPD ein und wurde Leiter der Abteilung Graphik an der Staatlichen Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig. Ebenso berief man ihn zum Leiter der Leipziger Kunstgewerbeschule. Nach künstlerischen Auseinandersetzungen verließ er die heutige Hochschule für Grafik und Buchkunst und wurde zum Leiter der Abteilung Graphik an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste. In Folge eines intensiven Lebens verstarb Max Schwimmer 1960 in Leipzig.

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Leipzig. Mit einer Ausstellung und begleitenden Vorträgen über Max Schwimmer gedenkt das Museum der bildenden Künste in diesem Jahr dem 50. Todestag des Leipziger Künstlers. Die zusammen mit den Städtischen Bibliotheken entstandene Schau zeigt neben seinen Hauptwerken auch liebevoll gestaltete Briefe, Aquarelle und Handzeichnungen.

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Die Leipziger Stadtbibliothek verwaltet seit 1995 den künstlerischen Nachlass des Malers und Grafikers. Er umfasst 72 Gemälde, 30 Gouachen, 1.494 Aquarelle, 1.880 Zeichnungen und 2.335 Buchillustrationen. Ein Teil davon ist nun im  Museum der bildenden Künste zu sehen.

Neben der eigentlich Ausstellung sollen verschiedene Begleitveranstaltungen das Wirken von Max Schwimmer näher erläutern. Am 3. März ist René-Marc Pille, Professor für deutsche Literatur- und Kulturgeschichte an der Université Paris, mit demVortrag „Max Schwimmer und der heitere Eros“ im Museum zu hören. Inge Stuhr stellt hier am 12. März ihr Buch „Max Schwimmer“ persönlich vor und Axel Heil, Professor für Experimentelle Transferverfahren und Schrift an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, spricht am 24. März über das frühe Wirken von Max Schwimmer.

Die Ausstellung "....die Arbeit ist Wollust und holde Qual" zum 50. Todestag von Max Schwimmer ist bis zum 18. April im Museum der bildenden Künste zu sehen.

Internet: www.mdbk.de

Matthias Puppe

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