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Schweizer holt Digitales auf die Bühne der GfZK

Schweizer holt Digitales auf die Bühne der GfZK

Zeitgenössische bildende Kunst kann auf viele, oft unkonventionelle Weisen produziert, aber vor allem auch vertrieben werden. Genau damit beschäftigt sich Bernhard Cella.

Leipzig. Im Jahr 2007 gründete er dafür in Wien den „Salon für Kunstbuch", ein "Unternehmen als Kunstwerk", der seit diesem Jahr in Leipzig durch eine Dependance vertreten ist. Dieser Salon solle „ein Modellraum im Maßstab 1:1” sein,  „in dem sich ein eigenes Beziehungsspiel zwischen Gegenständen, Personen und Kunstwerken entfalten kann“, heißt es viel versprechend in der Vorankündigung.

„Have you recently published an art book without ISBN?“: Der neue Leipziger Salon beschäftigt sich in seiner ersten Produktion in der Messestadt mit Autoren, die ihre Kunstbücher in Eigenregie, also ohne ISBN-Code veröffentlichen. Dem ging ein Aufruf im Internet voraus, auf dessen Grundlage eine ganze Sammlung verschiedenster Publikationen produziert wurde, die nicht auf dem herkömmlichen Weg vertrieben wurden.

Diese Sammlung wird nun erstmalig in einer Ausstellung zu sehen sein. Als Auftakt seines in mehreren Teilen angelegten Jahresprojektes in der  Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) läd Bernhard Cella am 20. März ab 18 Uhr zu einer sechsstündigen Leseperformance mit Leipziger Künstlern.

Im Verlauf seiner Ausstellung möchte Bernhard Cella weitere Beteiligte der Leipziger Szenen für das Projekt gewinnen und ein neues Buch entstehen lassen, das sich mit „NO-ISBN als Phänomen zwischen Kunstproduktion, Autonomiestreben und Professionalisierung“ beschäftigt.

Am 20. März von 18 bis 24 Uhr geht die Leseperformance mit Leipziger Künstlern in der  Galerie für Zeitgenössische Kunst los. Es lesen unter anderem: Alba D'Urbano, Paule Hammer, Oliver Kossack, Fabian Reimann, Ute Richter, Andreas Schulze, Karin Wieckhorst, Rebecca Wilton.

Holger Günther

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