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Sieben Jahre zurück: Äthiopier starten jetzt ins Jahr 2007

Sieben Jahre zurück: Äthiopier starten jetzt ins Jahr 2007

Gesundes Neues! Nein, kein Witz. Nach dem äthiopischen Kalender begann gestern das Jahr 2007. "Wie fühlt ihr euch, sieben Jahre und acht Monate jünger?", fragte Sophie Ebert, Vorsitzende des Vereins Städtepartnerschaft Leipzig-Addis Abeba, in die Runde.

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Sophie Ebert, Aömas Haile-Mariam, Shemsu Sultan und Simone Walther testen die tastbare Äthiopien-Karte.

Quelle: André Kempner

Am Donnerstagabend wurde im Plagwitzer Vereinshaus Wasser-Stadt-Leipzig nicht nur das neue Kalenderjahr gefeiert, sondern auch auf das zehnjährige Bestehen der freundschaftlichen Beziehungen mit der äthiopischen Hauptstadt zurückgeblickt - mit Musik, Tanz und landestypischen Köstlichkeiten.

"Die Städtepartnerschaft wird von vielen Familien mitgetragen", sagte Bürgermeister Andreas Müller (SPD) und verwies darauf, dass die eng geknüpften Bande mit dem afrikanischen Land bis in die DDR-Zeit zurückreichen, als viele äthiopische Studenten in Leipzig lebten. "Eigentlich war die Partnerschaft 2004 nur für fünf Jahre geschlossen worden", sagte Ebert. Dann war ein kleiner Kraftakt nötig: Der Städtepartnerschaftsverein stellte 2009 die "Äthiopischen Kulturtage" auf die Beine, mit Vorträgen, Filmvorführungen und dem Besuch des Marathon-Läufers Haile Gebrselassie in Leipzig.

Das Interesse war groß, Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) überzeugt. Also reiste er im März 2010 mit einer Delegation nach Addis Abeba, um die Partnerschaft zu verlängern. Anfang nächsten Jahres wird der OBM wieder reisen, um 40 Exemplare einer dreiteiligen Äthiopien-Landkarte zu überreichen, die mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde entwickelt wurde. Diese sei für blinde, sehschwache, aber auch sehende Schüler der Menelik-II-Partnerschulen geeignet und basiere auf Brailleschrift in englischer Sprache, sagt Reliefherstellerin Anke Nordmann.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.09.2014

Benjamin Winkler

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