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Kultur Sunrise Avenue rocken das Haus Auensee in Leipzig - Sänger Samu Haber im Videointerview
Nachrichten Kultur Sunrise Avenue rocken das Haus Auensee in Leipzig - Sänger Samu Haber im Videointerview
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15:56 19.02.2012
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Ihre Single „Hollywood Hills“ wurde gerade zum Radio-Hit des Jahres 2011 gewählt und erhielt Platin.

Es ist Liebe auf den ersten Blick zwischen Jim Kroft und Leipzig. Der Sänger aus Schottland spielt mit seiner Band im Vorprogramm und hat verdammt gute Musik im Gepäck. Dank seiner eigenwilligen Mischung aus Indie, Rock und dem Sound der Sixties wird er immer wieder mit großem Beifall belohnt und spielt sich mit jeder weiteren Nummer ein Stück mehr in die Herzen der Zuschauer. Krofts Stimme ist markant, sanft und kraftvoll zugleich, sein Charme erscheint unwiderstehlich, seine Sprüche sind witzig.

Auf Deutsch stellt er klar: „Ich bin nicht Jim Knopf!" Definitiv nicht. Er ist Vollblutmusiker - das beweist er mit Songs vom aktuellen Album „The Hermit And The Hedonist" gleich mehrfach. Sie sind eingängig und doch außergewöhnlich. Raffinierte Harmonien, brillanter mehrstimmiger Gesang, treibende Beats, aber auch melancholische Klänge - all das liefern die Jungs ab und werden in Erinnerung bleiben.

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Leipzig. Eine der erfolgreichsten europäischen Alternative-Bands machte am Samstagabend im Leipziger Haus Auensee Station. Sunrise Avenue haben mit einer Mischung aus gefühlvollen Balladen und rockigen Songs seit ihrer Gründung 2002 eine steile Karriere hingelegt. Ihre Single „Hollywood Hills“ wurde gerade zum Radio-Hit des Jahres 2011 gewählt.

Wenig später: Das Licht geht aus, ein gellender Zuschauerschrei dringt durch den Raum, Gitarren heulen auf. Sunrise Avenue sind da - und toben von der ersten Sekunde an nach Leibeskräften. Ihr erster Song „Out Of Tune" von der aktuellen Platte „Out Of Style" beschert einen fulminanten Auftakt.

In lässigem Muskelshirt tritt Frontsänger Samu Haber auf und bietet so den weiblichen Fans freie Sicht auf seine muskulösen Oberarme. Überhaupt gibt er sich cool und selbstbewusst, wendet sich mit kleinen Anekdoten ans Publikum und hat sichtlich Spaß auf der Bühne. Doch nicht nur die Frauen sind von ihm und seinen Bandkollegen mehr als begeistert. Jeder im Saal lässt sich von der Energie der Jungs anstecken. Sie spielen mit Hingabe und entlocken ihren Instrumenten das Maximum. Köpfe wippen, Haare fliegen, Körper zucken. Und es hört nicht auf.

Knapp zwei Stunden lang bringen Sunrise Avenue mit Songs von ihren Alben „On The Way To Wonderland", „Popgasm" sowie „Out Of Style" die Menge zum Kochen. Feierlaune bei „Sex And Cigarettes", Euphorie bei „Forever Yours", Gänsehaut bei „Angels On A Rampage", „Stormy End" und „Sweet Symphony". Mühelos singen die Zuschauer viele Lieder mit. Das fasziniert auch Sänger Samu. Bei „Fairytale Gone Bad" - ihrem ersten Hit in Deutschland - ruft er angetan: „Sehr gut gemacht!" Auch bei den Songs „I Don't Dance", „Welcome To My Life" und "Hollywood Hills" gibt es kein Halten mehr. Das Publikum flippt regelrecht aus, es liebt Samus tiefe, warme Stimme.

Unübertroffen an diesem Abend: Ein Medley, in das Samu aktuelle Songs und Klassiker einfließen lässt. So erklingen Katy Perrys „Firework", „Someone Like You" und „Rolling In The Deep" von Adele, „The Lazy Song" von Bruno Mars und „Private Dancer" von Tina Turner - eingebettet in wunderbar entspannte Reggae-Klänge. Eine gelungene Überraschung zwischen all den rockigen Momenten.

Es gibt kaum eine Atempause. Diese Finnen sind außer Rand und Band. Sie stellen das Haus Auensee auf den Kopf, verwandeln es in einen Hexenkessel - und lassen die Ohrmuscheln kräftig vibrieren.

Anica Ebeling

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