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Kultur TV-Rückblende: von Überlegenheitsgefühl und Rassismus, Anpassung und Gleichgültigkeit
Nachrichten Kultur TV-Rückblende: von Überlegenheitsgefühl und Rassismus, Anpassung und Gleichgültigkeit
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23:24 24.03.2015

Georg Stefan Troller war einer, Paul K. Sandover, beide aus Wien, ein anderer. Seinem Weg durch ein „merkwürdiges Reich“ (Padover) folgt Filmemacher Peter Hartl mit Bildern aus dem Naziarchiv (zum Teil Privatfilmen), Nachinszenierungen und Historikern. Es geht nicht um eine Geschichte der NS-Zeit, sondern um ein sozialpsychologisches Ergründen deutscher Mentalität, um Überlegenheitsgefühl und Rassismus, Anpassung und Gleichgültigkeit, blinden Glauben und überwachte Volksgemeinschaft.

Was also brachte Arbeiter (Hitlers stärkste Widersacher) auf die Seite des Regimes? Paul K. Padover hört genau zu – und ist tief erschrocken. Diese nachdenkliche Perspektive favorisiert die Doku. Diese Position des betroffenen Beobachters macht sie so aufregend – und anders. Es werden Fragen gestellt, aber nicht hurtig und allwissend beantwortet.

Norbert Wehrstedt

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[image:phpvM4uwQ20150211101857.jpg]„Die Suche nach Hitlers Volk“ (Die., 20.15 Uhr, ZDF):

Es ist die Frage aller Fragen über die Hitlerjahre: Wie konnte es passieren? Gestellt wird sie seit über 70 Jahren, zuerst von jenen US-Soldaten mit europäischen Wurzeln, die in Einheiten der psychologischen Kriegsführung auf dem alliierten Vormarsch ganz normale Deutsche verhörten.

24.03.2015

Seit jeher haben sich Zeitungen aus zwei Quellen finanziert: dem Erlös aus dem Verkauf der Blätter an die Leser und dem Geld der Anzeigenkunden. Früher stammte das Gros aus der Werbung, doch die ist ins Netz abgewandert.

17.07.2015

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