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Theater der Jungen Welt führt „Mein Kampf“ auf

Theater der Jungen Welt führt „Mein Kampf“ auf

Vor Kurzem gab es Diskussionen über die Wiederveröffentlichung von Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Doch nicht dieses Werk, sondern George Taboris gleichnamige Farce steht ab dem 18. Februar auf dem Spielplan des Theaters der Jungen Welt.

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Das Theater der Jungen Welt führt ab 18. Februar Taboris Farce "Mein Kampf" auf.

Quelle: Frank Schletter

Leipzig. Mit reichlich surrealer Komik und schwarzem Humor, bei dem den Zuschauern ein ums andere Mal das Lachen im Hals stecken bleibt, nähert sich der 1924 in Budapest geboren Tabori in seinem Drama dem Undenkbaren: der menschlichen Seite von Adolf Hitler.

Das Stück erzählt die Geschichte des angehenden Kunststudenten Adolf H., dem aufgrund mangelnden Talents die Aufnahme an die Wiener Kunstakademie verwährt wird. Der junge Mann, der extra aus Braunau-am-Inn nach Wien gereist ist, hat keine Chance, einen Platz in der Elite einzunehmen.

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Leipzig. Vor Kurzem gab es Diskussionen über die Wiederveröffentlichung von Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Doch nicht dieses Werk, sondern George Taboris gleichnamige Farce steht ab dem 18. Februar auf dem Spielplan des Theaters der Jungen Welt. Bei reichlich surrealer Komik und schwarzem Humor bleibt den Zuschauern ein ums andere Mal das Lachen im Hals stecken.

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Im Männerasyl trifft der gescheiterte Künstler Hitler auf den jüdischen Bibel- und Kamasutraverkäufer Schlomo Herzl. Dieser kümmert sich liebevoll um den Fremden und wird zum besten Freund des Seitengescheitelten. Er überlässt ihm sogar den Titel des Buches, an dem er gerade schreibt: „Mein Kampf“. Was Herzl damit anrichtet und zu welcher Karriere er dem späteren Diktator mit seiner mehr als freundschaftlichen Fürsorge verhilft, kann er nicht ahnen.

Diese fiktive und mehr als surreale Geschichte des 2007 in Berlin verstorbenen jüdischen Autors Tabori wurde 1987 am Wiener Burgtheater uraufgeführt und feierte seitdem viele Erfolge.

Theater der Jungen Welt „Mein Kampf“ nach George Tabori, Premiere: 18. Februar um 20  Uhr. Weitere Aufführungen finden am 20., 26., 22. Februar um 20 Uhr und am 23. März um 11 Uhr statt.

Holger Günther

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