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Kultur Udo Lindenberg rockt die Red-Bull-Arena in Leipzig – Fan-Umfrage vor dem Konzert
Nachrichten Kultur Udo Lindenberg rockt die Red-Bull-Arena in Leipzig – Fan-Umfrage vor dem Konzert
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21:22 13.06.2014
Quelle: Regina Katzer
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Leipzig

Entsprechend groß ist die Vorfreude der Fans. Vor dem ersten Konzert haben sie in unserer Umfrage verraten, was für sie das Besondere am „Panikrocker“ ist.

„Udo Lindenberg hat sich als Bundesbürger für uns Ossis stark gemacht und wollte mit seiner Kunst die Grenze überwinden", sagt Stefanie (38) aus Chemnitz. Begleitet wurde sie von Sören. Der 43-Jährige hörte früher als Leistungssportler heimlich das Lied „Sonderzug nach Pankow“.

Umfrage: Udo-Lindenberg-Fans in Leipzig

Ines (44) und Frank Knöfler (54) aus Chemnitz warteten am Freitag gespannt auf ihr erstes Live-Konzert mit Lindenberg: „Udo hat schon immer was für Ostdeutschland übrig gehabt, deshalb lieben wir ihn. Er ist ein charismatischer Sänger.“

„Udo ist Kult“, findet Alex (40) aus Bautzen, der mit Freunden und seiner Tochter angereist ist. „Udo ist Erinnerung an Diskozeiten und unsere Jugend. Wir sind schon das dritte Mal bei einem Konzert dabei.“

Auch für August (50) und „Scholle“ (45) aus Mittweida ist Lindenberg Teil ihrer Jugend: „Ein Vorbild für Freiheit – er steht für Sex, Drugs and Rock 'n' Roll. Auch seine Texte haben uns berührt.“

Lindenberg-Songs früher heimlich gehört

Gunnar Wille ist mit Frau und Tochter sowie Freunden aus Nordhausen nach Leipzig gekommen. Sie haben sich extra Udo-T-Shirts drucken lassen, um ein wenig aufzufallen. „Udo ist meine Jugend. Zu DDR-Zeiten habe ich seine Songs heimlich gehört und aufgenommen“, berichtet der 48-Jährige. „Heute gehen wir ganz offiziell zum ersten Mal auf ein Live-Konzert mit diesem großartigen Künstler.“

Jana Pfeil (42) aus Bad Rothenfelde bei Osnabrück feierte mit Ehemann Thomas dessen Geburtstag auf dem Konzert. Als Kind hatte sie einen halbrunden Udo-Lindenberg-Schriftzug in ihrem Kinderzimmer, umrahmt von vielen Udo-Postern. „Ich erinnere mich auch heute noch an viele Udo-Lindenberg-Kassetten.“

Auch Carola (45) aus Bad Blankenburg blickt mit Lindenberg in ihre Jugend zurück: „Die Wendezeit, das Musical und einfach geile Musik.“ Vor allem haben ihr die Texte gefallen, wie zum Beispiel der von „Wozu sind Kriege da“.

„Andere brauchen zehn Zeilen, er sagt's mit einem Wort“

„Udo bedeutet für mich mitsingen“, sagt Jacqueline Förster (49) aus Taubenheim bei Meißen: „Er ist der Panikrocker. Vor der Wende verboten und trotzdem haben wir ihn heimlich gesungen, mit der Gitarre seine Lieder gespielt“, erzählt die 49-Jährige. „Er kommt mit seinen Texten auf den Punkt, andere brauchen zehn Zeilen, er sagt's mit einem Wort.“

Für Brigitta Dieckmann (60) aus Erfurt bedeutet Lindenberg gute Musik: „Relativ zeitlos und ordentliche Texte. Er begleitet mich schon das halbe Leben."

Das Ehepaar Bartzsch aus Naumburg hat sich kurzfristig entschlossen, nach einem arbeitsreichen Tag nach Leipzig zu fahren. Erst am Donnerstag haben sie noch zwei Karten gekauft. „Udo ist unwahrscheinlich originell in seiner Art, sich zu geben“, finden beide. „Das Schnodrig-Provokative imponiert uns.“

Schon viele Jahrzehnte begleitet Lindenberg die 51-jährige Ellen und den 54-jährigen Frank aus Gera: „Wir haben ihn aber noch nie live erlebt, freuen uns, heute in Leipzig mit ihm auf Tuchfühlung gehen zu können.“

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Regina Katzer / maf

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