Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Kultur Unbekannter ersteigert wertvolle Exponate der Leipziger Musikgeschichte
Nachrichten Kultur Unbekannter ersteigert wertvolle Exponate der Leipziger Musikgeschichte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:13 06.01.2016
Das Stadtgeschichtliche Museum in Leipzig kann sich über zwei neue Stücke der Leipziger Musikgeschichte freuen. (Archivbild) Quelle: dpa
Leipzig

„Für diese Geschenke sind wir sehr dankbar“, sagte Kuratorin Kerstin Sieblist. „Der Spender hat den Auktionsmarkt beobachtet und geradezu passgenau mehrere Stücke für uns ersteigert. Das sind wirklich Glücksfälle.“ Das Besondere an den Spenden ist der Bezug zu Leipzig.

Die Medaille von 1841 ist ein Zeichen dafür, wie sehr sich der preußische König Wilhelm der IV. bemühte, Mendelssohn Bartholdy in Berlin zu halten. Doch ein halbes Jahr nach der Uraufführung seiner Schauspielmusik zu „Antigone“ im Potsdamer Schloss ging der frühere Gewandhauskapellmeister zurück nach Leipzig.

Das Gemälde von Niels W. Gade ist mit einer handschriftlichen Widmung des Musikers selbst und dem Vermerk „Leipzig 1848“ versehen. Der Komponist und Dirigent arbeitete von 1843 bis 1848 in Leipzig, unter anderem ebenfalls am Gewandhaus.

Bereits 2011 hatte der gleiche Spender dem Museum mehrere Stücke zu Mendelssohn Bartholdy vermacht. Insgesamt haben die Schenkungen einen Wert im fünfstelligen Bereich.

jhz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Über die gesamte Bühne gezogen, Boden, Rück- und Seitenwände. Sechs Schauspieler im gleichen Muster, wie Chamäleons der Umgebung abgepaust, lösen mit ihrem Auftritt die Schwarz-Weiß-Videoprojektion von marschierenden Soldaten ab.

12.10.2014

Als Licht und als Planet sowieso. Kein Wunder also, dass die Riesenbühne immer wieder blau erstrahlt. Grün und Rot mischen sich dazwischen. Signalfarben. Für Hoffnung und Melancholie, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Sehnsüchte und Träume.

12.10.2014

Eine zünftige Wahnsinns-Arie gehörte einst zum guten Opernton. Und auch Charles Gounod hatte eine geschrieben für die Erstfassung seines "Faust"; 1858 war das, das Werk noch eine Opéra lyrique mit gesprochenen Dialogen.

12.10.2014