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Westsächsische Kammersolisten: Wiener Schwung im Leipziger Felsenkeller

Westsächsische Kammersolisten: Wiener Schwung im Leipziger Felsenkeller

Als die ersten Töne der Westsächsischen Kammersolisten erklangen, war der erste Ärger verflogen. 350 Besucher strömten gestern Nachmittag in die Karl-Heine-Straße, um beim Neujahrskonzert "Wiener Schwung" zugleich dem altehrwürdigen Felsenkeller einen Besuch abzustatten - und standen erst mal Schlange.

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Bis auf den letzten Platz besetzt waren gestern Nachmittag die Plätze beim Neujahrskonzert "Wiener Schwung" im Felsenkeller.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Dicke Luft vorm Kassentisch.

"Die Idee, heute hier zu sein, stammt von mir", gestand Veranstalter Alfred Wagner (65). Und nahm unter großem Applaus allen Kritikern sogleich den Wind aus den Segeln. "Dass heute hier kein Platz frei bleibt, hat mich völlig überrascht. Binnen drei Tagen gab es 350 Reservierungen, 200 Anrufer mussten abgewiesen werden. Damit hat wirklich niemand gerechnet", so der nach eigener Aussage aus dem Salzburger Land zugezogene Sachse. Mit seiner Partnerin, Birgit Heßler (57), hat er in acht Jahren zu 86 Konzerten ins Ring-Café eingeladen. "Die Resonanz ist so gut, dass ich dachte, wir müssen mal etwas Größeres machen. Da bot sich die Kooperation mit dem Felsenkeller an." Alles sei sehr schnell gegangen, der Kartenvorverkauf leider nicht mehr anders zu organisieren gewesen. "Das wird künftig garantiert besser, denn wir wollen wiederkommen und hier hochwertige Künstler präsentieren", versprach Wagner, der im Saal zur Hälfte bekannte und unbekannte Gesichter ausmachte.

Aus Frankenheim saß Gisela Tippner (68) mit Marion Wieske (62) und Rainer Wiegand (65) bei Kaffee und Kuchen. "Ich kenne dieses Haus noch von Betriebsvergnügen und Konzerten. Es ist schön, dass solche Gebäude erhalten und genutzt werden, auch wenn außen der Lack ab ist. Man muss eben erst wieder Geld einnehmen", so Tippner, die seit 24 Jahren in der Schweiz lebt, für Kulturveranstaltungen aber immer gern nach Leipzig kommt.

Siegfried Sternitzky (75) aus Mockau und Dagmar Näther (73) aus Machern hofften derweil samt Freundeskreis vom Akkordeonorchester Gohlis, der regelmäßig das Ring-Café besucht, auf baldigen Einlass. "Wir wollen mal sehen, wie es hier ist. Die Warterei vor der Tür ist natürlich nicht schön."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.01.2015

Lachmann, Cornelia

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