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Zum Abschluss bricht der Vesuv aus - 200.000 besuchen bei Pompeji-Ausstellung in Halle

Zum Abschluss bricht der Vesuv aus - 200.000 besuchen bei Pompeji-Ausstellung in Halle

In der Pompeji-Ausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ist am Freitag der 200.000. Besucher begrüßt worden. „Dass die Ausstellung gut läuft haben wir erwartet, dass sie aber so überaus erfolgreich ist, macht uns stolz“, sagte Museumssprecher Alfred Reichenberger drei Woche vor dem Ende.

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Die Pompeji-Ausstellung in Halle haben bereits 200.000 Interessierte besucht.

Quelle: Screenshot

Halle. Als Jubiläumsgast wurde Ingrid Leonard aus Bensheim (Hessen) begrüßt. Nach Angaben des Museums war sie zusammen mit ihrem Mann anlässlich eines Besuches bei Verwandten in Halle in die Ausstellung gekommen. Die Frau erhielt einen Blumenstrauß und den großen Katalog zur Ausstellung. „Die Pompeji-Ausstellung ist nach der Schau zur Himmelscheibe von 2004 die erfolgreichste“, sagte Reichenberger.

Die Ausstellung „Pompeji, Nola, Herculaneum - Katastrophen am Vesuv“ war am 9. Dezember 2011 eröffnet worden und ist noch bis zum 26. August zu sehen. Auf 1200 Quadratmetern sind rund 700 Funde aus Italien, Dänemark und Deutschland zum Thema Vesuvausbrüche seit der Bronzezeit und Pompeji zu sehen. Dazu zählen Wandmalereien, Gold- und Silberschmuck, aber auch Gladiatorenrüstungen und noch nie gezeigte Papyrusrollen aus einer verschütteten Bibliothek. Die Stadt Pompeji wurde im Jahr 79 beim Ausbruch des Vesuvs verschüttet.

Der 1281 Meter hohe Vesuv prägt mit seiner eindrucksvollen Silhouette die Mittelmeerlandschaft am Golf von Neapel. Für die Römer galt der Vesuv bis zum Jahr 79 als erloschen. Die Gegend um den Vesuv hat auch in Sachsen-Anhalt eine eindrucksvolle Spur hinterlassen. Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) ließ nach einer Italienreise auf eine künstliche Insel im Wörlitzer Park bei Dessau-Roßlau eine miniaturisierte Nachbildung des Vesuvs bauen.

Der 17 Meter hohe Mini-Vesuv wird zum Abschluss der Ausstellung am 24. und 25. August jeweils ab 18.00 Uhr wieder „ausbrechen“. Zu dem Licht- und Feuerspektakel werden in Wörlitz tausende Besucher erwartet. Die letzte Eruption des echten Vesuvs war am 22. März 1944. Damals starben 26 Menschen, rund 12 000 Menschen wurden obdachlos.

Thomas Schöne, dpa

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