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Kultur Zur Person: Anton Pawlowitsch Tschechow
Nachrichten Kultur Zur Person: Anton Pawlowitsch Tschechow
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14:42 28.01.2010
Der russische Schriftsteller Anton Pawlowitsch Tschechow (Archivfoto von 1889) war schon zu Lebzeiten ein Star. Quelle: dpa
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1879: Beginn des Medizinstudiums in Moskau. 1880: erste veröffentlichte Kurzgeschichten. 1884: im Juni Zulassung als Arzt, im Dezember erste Anzeichen einer Tuberkulose-Erkrankung. 1896: Uraufführung des Dramas „Die Möwe“. 1897: längerer Klinikaufenthalt nach Lungenblutung. 1899: Übersiedlung auf die Krim aus Gesundheitsgründen. 1901: Hochzeit mit der Schauspielerin Olga Knipper (1868–1959). 1904: im Januar Premiere seines letzten Stücks „Der Kirschgarten“. Am 15. Juli 1904 Tod im Schwarzwald-Kurort Badenweiler, am 22. Juli Beisetzung am Moskauer Neujungfrauen-Kloster.

Tschechow verfasste mehr als 600 Werke, darunter: „Die Insel Sachalin“ (1893, dokumentarischer Reisebericht), „Die Möwe“ (1895, Komödie), „Onkel Wanja“ (1896, Drama), „Die Dame mit dem Hündchen“ (1899, Erzählung), „Drei Schwestern“ (1900, Drama), „Der Kirschgarten“ (1903, Komödie). Bei Diogenes erschienen u.a. frühe Erzählungen sowie Humoresken und Satiren (jeweils in zwei Bänden).

dpa

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