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Medien Auch Amazon und Apple wollten die Obamas
Nachrichten Medien Auch Amazon und Apple wollten die Obamas
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13:19 22.05.2018
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle. Quelle: dpa
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Los Angeles

Es war nur eine kurze Nachricht am Montagabend, die aber wie ein Beben durch die Branche ging: Der Streamingdienst Netflix hat das Ehepaar Obama an Bord geholt. Zwei Mitbewerber machen unterdessen lange Gesichter: Apple und Amazon hatten offenbar ebenfalls Interesse an einer Zusammenarbeit mit den dem Ex-Präsidentenpaar angemeldet hatten.

Bereits ab kommenden Jahr sollen erste Serien und Dokumentationen ausgestrahlt werden, in einigen – so die Ankündigung – werde das ehemalige Präsidentenpaar auch selbst auftreten. Um was für Sendungen es sich genau handeln soll, ließen die Obamas und Netflix noch offen. Gerüchteweise soll Barack Obama aber unter anderem Diskussionen moderieren. Der ehemalige US-Präsident und seine Ehefrau Michelle sollen zu diesem Zweck extra die Produktionsfirma „Higher Grounds“ gegründet haben.

Wie nah sich Politik und Showgeschäft mitunter sind, haben schon andere Politiker vor den Obamas bewiesen. So war Arnold Schwarzenegger, ehemaliger Gouverneur von Kalifornien, vor seiner politischen Karriere als Terminator bekannt. Und auch Ronald Reagan startete seine Karriere vor der Kamera.

Sie waren Actionhelden oder posierten mit Schimpansen vor der Kamera: Egal ob Ronald Reagan oder Arnold Schwarzenegger – nicht wenige Politiker blicken auf eine erste Karriere im Showgeschäft zurück.

Unter Obama-Kritikern und Anhängern des jetzigen US-Präsidenten Donald Trump löste der Deal Empörung aus. In sozialen Medien kursierten bereits Drohungen, Netflix künftig zu boykottieren. Netflix-Chef Reed Hastings hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2016 die Kampagne von Hillary Clinton unterstützt.

Von nl/RND

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