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Medien Barth wehrt sich gegen seine Kritiker
Nachrichten Medien Barth wehrt sich gegen seine Kritiker
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18:10 15.11.2016
Comedian Mario Barth teilt nicht nur auf der Bühne aus. Nun wehrt er sich gegen die Kritiker seines New-York-Besuchs. Quelle: dpa
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Berlin

Mario Barth (44) nimmt auf Facebook Stellung zur Kritik an seinen Video-Eindrücken aus New York nach der US-Präsidentenwahl. Am Freitag hatte der Comedian auf seiner Facebook-Seite ein Video veröffentlicht, das ihn vor dem Trump Tower in der New Yorker Fifth Avenue zeigt. Darin erzählte er, er habe in deutschen Zeitungen von Demonstrationen gegen Trump gelesen. Ironisch sagte er: „Und Sie hören’s im Hintergrund, wahnsinnige Demonstrationen, Tausende und Abertausende von Menschen drehen völlig durch.“ Im Video, das auf Facebook mehr als 1,3 Millionen Mal aufgerufen wurde, war davon nichts zu sehen. Dort standen lediglich Touristen und machten Fotos.

Vor dem Trump Tower waren zu dem Zeitpunkt tatsächlich keine Demonstranten zu sehen. Die Absperrungen, die Barth bemerkt hatte, gab es wegen einer späteren Parade zum Veteran’s Day. Die Proteste gegen Trump gab es nicht vormittags, sondern abends. Verschiedene Medien griffen Barths Live-Berichterstattung aus New York kritisch auf. Darauf reagierte der Comedian nun. Der Branchendienst „Meedia“ berichtete am Dienstag darüber, ebenso wie der medienkritische Blog „Übermedien“.

Reibt sich verwundert am Kopf: Comedian Mario Barth kann die Kritik nicht verstehen. Quelle: Facebook

Im neuen Video meldete sich Barth nach seiner Rückkehr aus den USA: „Tachchen, hier ist euer Mario, ich bin wieder zurück.“ Zu seinem Live-Video aus Manhattan erklärte er dann: „Ich mache meine Comedy, und ich lasse es einfach so raus.“

In Richtung Medien sagte der Comedian: „Seit 15 Jahren kriege ich auf die Fresse von der Presse.“ Immer werde ihm vorgeworfen, sich nur mit dem Thema „Mann-Frau“ zu beschäftigen. „Jetzt bin ich einmal vorm Trump Tower und mach’ so eine Nummer – und was passiert?“ Das sei nun auch wieder verkehrt.

Was er aus New York auf Facebook zeige, sei privat, sagte eine Sprecherin des Privatsenders. „RTL hat damit nichts zu tun.“

Von RND/dpa

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