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Medien DVB-T2 startet: Was Zuschauer jetzt wissen müssen
Nachrichten Medien DVB-T2 startet: Was Zuschauer jetzt wissen müssen
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08:58 29.03.2017
Seit Mitternacht wurde das terrestrische Fernsehsignal DVB-T in weiten Teilen Deutschlands abgeschaltet. Quelle: dpa
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Berlin

Seit Mitternacht läuft die Umstellung auf den neuen Standard DVB-T2, der erstmals Bilder über den terrestrischen Weg in hoher Auflösung (HD) liefert. Um 12 Uhr mittags sollen in weiten Teilen der Republik über das neue Fernsehsignal Hunderte Sender in HD empfangbar sein. In der Übergangszeit kann der Empfang für einige Stunden ausfallen.

Die Umstellung auf DVB-T2 hat begonnen. Damit es nicht zum schwarzen Bildschirm kommt, hier die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das neue Antennenfernsehen.

„Mit der Inbetriebnahme Hunderter DVB-T2 HD Sender innerhalb weniger Stunden legen wir einen riesigen Hebel um, der die Rundfunklandschaft auf Jahre hinweg prägen wird“, sagte Wolfgang Breuer, Chef von Media Broadcast. Auf dem Berliner Funkturm am Alexanderplatz hatte der Plattformbetreiber den Umstieg um Mitternacht mit einem symbolischen Knopfdruck auf einen grünen Button eingeläutet.

Satellit und Kabel sind nicht betroffen

Für den neuen Standard ist eine separate oder in den Fernseher integrierte Settop-Box erforderlich. Sie sollte ein grünes Logo der Deutschen TV-Plattform tragen. Damit ist unter anderem sichergestellt, dass das Gerät über ein Entschlüsselungssystem für den Empfang der privaten Sender verfügt.

Denn nach der Umstellung auf das HD-Signal kostet der Empfang der privaten Sender über Antenne spätestens ab Juli 69 Euro im Jahr. Die Abrechnung erfolgt über die Marke Freenet.TV des Plattformbetreibers Media Broadcast.

Damit kein Bildschirm schwarz bleibt, müssen Nutzer ab Mittwoch Mittag einen Sendersuchlauf an ihren Geräten durchführen. Insgesamt empfangen 3,4 Millionen Haushalte in Deutschland das TV-Signal über Antenne, über eine Million davon auch an ihrem Hauptgerät. Wer Fernsehen über Satellit oder Kabel empfängt, ist von der Umstellung nicht betroffen.

Von dpa/RND

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