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Nachrichten Medien Das müssen sie zum ESC-Vorentscheid wissen
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08:17 09.02.2017
Jüngste Kandidatin: Die 20-jährige Helene Nissen. Quelle: imago/Future Image
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Köln 

Deutschland vergibt an diesem Donnerstag (ab 20.15 Uhr) sein Ticket für den Eurovision Song Contest 2017. Nachdem 2015 und 2016 jeweils der letzte Platz eingefahren wurde, versucht der zuständige NDR beim Vorentscheid in diesem Jahr einen ähnlichen Modus wie 2010, als Lena gewann. Ein Überblick:

Die Kandidaten

Nach geeigneten Kandidaten wurde wie 2010 in einem Casting gesucht. Ins Rennen um das Ticket zum ESC gehen nun die Nachwuchs-Musiker Yosefin Buohler (21), Axel Maximilian Feige (28), Felicia Lu Kürbiß (21), Isabella „Levina“ Lueen (25) und Helene Nissen (20). Ursprünglich hatten sich rund 2000 Menschen beworben.

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Yosefin Buohler (21), geboren in Bonn, wohnt in Stockholm, Halbschwedin, „Supertalent“-Finalistin, Schauspielerin mit viel Soul.

Die Jury

In der Jury sitzen ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut, Volksmusik-Moderator Florian Silbereisen und Sänger Tim Bendzko. Das Trio hat allerdings nur kommentierende Funktion - die Entscheidung liegt am Ende allein bei den Zuschauern.

Darf kommentieren, aber nicht entscheiden: Die Jury des deutschen ESC-Vorentscheid. Quelle: imago/Future Image

Der Modus

Das Publikum bestimmt nicht nur den Gewinner des Vorentscheids, sondern auch das Lied, das er beim ESC-Finale in Kiew (13. Mai) singen wird. Zur Auswahl stehen zwei Songs: „Perfect Life“ und „Wildfire“. Beide stammen aus der Feder ausländischer Komponisten - so wie Lenas 2010er Titel „Satellite“. Da am Ende das perfekte Gespann aus Sänger und Song gefunden werden muss, ist der Modus etwas kompliziert.

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Insgesamt gibt es vier Runden. In der ersten singen die Kandidaten Cover-Songs und zwei von ihnen scheiden aus. In der nächsten Runde interpretieren die drei verbliebenen Musiker den ersten vorgeschriebenen ESC-Song, dann fliegt wieder einer raus. Danach singen die zwei letzten Kandidaten den zweiten ESC-Song.

Für das Finale bestimmt das Publikum dann die beiden besten Sänger-Song-Kombinationen aus den Runden zwei und drei.

Die Show

Moderiert wird der Vorentscheid von Barbara Schöneberger. Im Beiprogramm sollen gleich mehrere ehemalige ESC-Gewinnerinnen auftreten: Nicole (Deutschland, 1982), Ruslana (Ukraine, 2004) und Conchita Wurst (Österreich, 2014).

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Nur in den wenigsten Fällen war der ESC eine deutsche Erfolgsgeschichte. Die Tops und Flops in aufsteigender Reihenfolge.

Produziert wird die Show vom NDR zusammen mit Raab TV - auch das weckt Erinnerungen an das Lena-Casting 2010. Der im Fernsehen nicht mehr aktive Stefan Raab hat nach Angaben der Verantwortlichen aber keinen Einfluss auf die Sendung.

Von dpa/RND/zys

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