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18:02 11.05.2018
Triumph mit Gitarre: Nicole sang 1982 von „Ein bisschen Frieden“ und holte den Titel nach Deutschland. Quelle: KD
Hannover

Sie kam, sang und siegte: 1982 sang sich Nicole beim Grand Prix d’Eurovison de la Chanson im britischen Harrogate in die Herzen Europas. Die junge Frau holte mit dem schlichten Lied aus der Feder von Ralph Siegel den bis dahin einzigen deutschen Sieg in der Geschichte des Wettbewerbs. Doch dabei sollte es nicht bleiben. 18 Jahre später folgte Lena. Doch seit einigen Jahren steckt der Wurm drin. Eine Auswahl der größten Tops und Flops der letzten Jahre.

1982: Nicole holt mit „Ein bisschen Frieden“ Platz eins.

1981: Nur ein Jahr vor dem Sieg von Nicole schaffte Lena Valaitis mit ihrem melancholischen „Johnny Blue“ Platz zwei. Wie schon „Ein bisschen Frieden“, stammte auch „Johnny Blue“ von Ralph Siegel.

1980: Katja Ebstein machte es vor und heimste mit dem Klassiker „Theater“ ebenfalls Platz zwei ein. Der Komponist – wie sollte es anders sein – war Ralph Siegel.

2010: Manchmal ist es ganz einfach, möchte man meinen. Stefan Raab war es, der Deutschland Lena bescherte. Die Schülerin aus Hannover trat mit dem Song „Satellite“ in Oslo an – und landete auf Platz eins.

Doch es lief längst nicht immer so gut für Deutschland. Vor allem in jüngster Zeit mehrten sich die Ausreißer nach unten beim ESC.

1995: Stone & Stone landeten mit „Verliebt in dich“ auf Platz 23 von 23. Die religiöse Ballade wurde von dem Ehepaar Glen und Cheyenne Stone geschrieben und gesungen.

2005: Gracia landet mit „Run & Hide“ auf Platz 24 von 24. Es gab vier Punkte und den Verdacht auf Chartmanipulation, weil Produzent Brandes tausende CDs seiner eigenen Künstler selbst aufgekauft habe, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. „Run & Hide“ wurde im Anschluss an das ESC-Desaster also auch noch für drei Monate aus den Charts verbannt.

2016: Jamie-Lee Kriewitz versuchte mit bunten Hüten und der Ballade „Ghost“ Deutschland wieder nach vorne zu bringen. Das Resultat war Platz 26 von 26.

2017: Weil Andreas Kümmert nicht wollte, musste 2017 Ann Sophie ran. Doch ihre „James Bond“-inspirierte Nummer „Black Smoke“ verunglückte. Ergebnis: Platz 27 von 27.

Von nl/RND

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