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Die neue Erfolgsserie aus den USA kommt zu Pro7

„This is Us“ Die neue Erfolgsserie aus den USA kommt zu Pro7

Ein Geburtstag, vier Menschen, ein Schicksal: Die neue Erfolgs-Familienserie „This is Us“ (Pro7, ab 24. Mai, 20.15 Uhr) ist wie eine Mischung aus „Modern Family "und „Sense 8“. Sie läuft bei Pro7 an und setzt auf eine ganz besondere Erzählweise.


Quelle: Foto: Pro7

Berlin. Es ist die quotenstärkste neue Serie der vergangenen TV-Saison und ein Favorit für die Emmys 2017: das spannende und emotionale Familiendrama „This is Us“. Nachdem schon der erste Trailer mit rund 100 Millionen Klicks binnen zweier Wochen einschlug wie eine Bombe, stockte der US-Sender NBC die Staffel schnell von 13 auf 18 Folgen auf. Zwei weitere Staffeln sind bereits angekündigt. In Deutschland zeigt Pro7 ab 24. Mai die Pilotfolge.

Vier Schicksale in Verknüpfung

Im Zentrum stehen vier Menschen, die am selben Tag Geburtstag haben: Jack (Milo Ventimiglia) erwartet mit seiner Frau Rebecca (Mandy Moore) Drillinge. Ausgerechnet an seinem 36. Geburtstag platzt die Fruchtblase. Doch nur zwei der Frühchen überleben. Randall (Sterling K. Brown) wuchs als Afro-Amerikaner bei weißen Adoptiveltern auf, als Erwachsener findet er seinen leiblichen Vater. Kate (Chrissy Metz) kämpft ihr ganzes Leben mit dem Gewicht. Ein Mann, den sie ausgerechnet in einem Abnehmkurs kennenlernt, legt ihr nahe, sich nicht nur über ihren Zwillingsbruder Kevin (Justin Hartley) zu definieren. Dieser ist Schauspieler und leidet darunter, dass er als „Manni“ (männliche Nanni) in der gleichnamigen Sitcom zwar ein Superstar ist, aber ständig mit freiem Oberkörper herumlaufen und dämliche Sätze sagen muss. So werden die Geschwister auf unterschiedliche Weise auf ihren Körper reduziert. Erst im Laufe der Staffel wird deutlich, dass die Schicksale der Vier auf besondere Weise miteinander verknüpft sind.

Der Clou ist die Erzählweise, die verschiedene Zeitebenen miteinander verknüpft, was ebenfalls erst im Laufe der Staffel deutlich wird. Diese Dramaturgie sowie der Gedanke von Menschen, die über Raum und Zeit hinweg miteinander verbunden sind, erinnert an die Serie „Sense 8“, doch zumindest in den ersten Folgen verzichtet „This is Us“ auf Übersinnliches. Zwar wird zu Beginn darauf hingewiesen, dass man mit unendlich vielen Menschen auf der Welt den Geburtstag teilt, doch die Frage, inwiefern dieser Umstand zu Schicksalsgemeinschaften führt, wird ausdrücklich offen gelassen. Esoterik muss man also nicht befürchten.

Feinfühliges vom Serienmarkt

„This is Us“ ist gefühlvoll, ohne kitschig zu sein. Die Zeitebenen sorgen zudem für Spannung: So hat in der Gegenwartsgeschichte jemand einen anderen Lebenspartner als in der Vergangenheitsgeschichte, und der Zuschauer kann es nicht abwarten, zu erfahren, wie es dazu kam.

Dem Produzenten Dan Vogelman, der für Filme wie „Crazy, Stupid, Love“ und den Pixar-Streifen „Cars“ verantwortlich zeichnete, ist hier eine Serie gelungen, die bescheiden und unaufgeregt daherkommt und mit der genauen psychologischen Figurenzeichnung offenbar genau den Nerv der Zuschauer trifft. Nach bombastischen Fantasyepen wie „Game of Thrones“ oder einem Drogenkrimi wie „Breaking Bad“ geht es nun also feinfühliger auf dem Serienmarkt zu. Was nicht heißen soll, das Anhänger der vorgenannten Sendungen keinen Gefallen an „This is Us“ finden werden.

Von Nina May / RND

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