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Ex-MDR-Unterhaltungschef Foht muss in Leipzig vor Gericht

Untreue und Steuerhinterziehung Ex-MDR-Unterhaltungschef Foht muss in Leipzig vor Gericht

Der frühere Unterhaltungschef des MDR, Udo Foht, muss sich wegen Betrugs, Steuerhinterziehung, Untreue und Bestechlichkeit vor dem Landgericht Leipzig verantworten. Der 66-Jährige soll ein System aus Filz und Geldschiebereien aufgebaut haben, so die Anklage.

Udo Foht, früherer Unterhaltungschef des MDR.

Quelle: dpa

Leipzig. Fast vier Jahre nach der Erhebung hat das Landgericht Leipzig die Anklage gegen den früheren Unterhaltungschef des MDR zur Verhandlung zugelassen. Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, wird sich der inzwischen 66-Jährige wegen Betrugs, Steuerhinterziehung, Untreue und Bestechlichkeit verantworten müssen. Termine für den Prozess stehen allerdings noch nicht fest. Die Affäre um den einst mächtigen Fernsehmanager war 2011 ans Licht gekommen. Udo Foht soll ein System aus Filz und Geldschiebereien aufgebaut haben. Der MDR kündigte ihm daraufhin.

Bei den Betrugsvorwürfen geht es darum, dass Foht bei Managern und TV-Produktionsfirmen Darlehen erbeten, das Geld jedoch nie zurückgezahlt haben soll. So sei ein Schaden von rund 250 000 Euro entstanden. Das Geld soll an einen von ihm geförderten Ex-Moderator geflossen sein. Der inzwischen 50-Jährige ist in dem Zusammenhang seinerseits wegen Erpressung angeklagt, sein Anwalt wegen Beihilfe. Dieses Verfahren werde jedoch vor einer anderen Strafkammer verhandelt, teilte das Gericht mit. Foht hat sich nie öffentlich zu den Vorwürfen geäußert.

LVZ

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