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Medien Gauland relativiert „Lügenpresse“-Vorwurf
Nachrichten Medien Gauland relativiert „Lügenpresse“-Vorwurf
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18:14 26.09.2016
AfD-Mann Alexander Gauland findet, dass Menschen, die gegen Einwanderung sind, nicht ausreichend in den Medien zu Wort kommen. Quelle: dpa
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Berlin

Es gebe eine Menge Zeitungen, die faktenorientiert berichten, räumte Gauland am Montag beim Kongress des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger ein. Er kritisierte aber, dass im vergangenen Jahr in vielen Medien Menschen nicht vorgekommen seien, die gegen die Einwanderung waren.

Der stellvertretende „Bild“-Chefredakteur Nikolaus Blome wies den Vorwurf der AfD zurück, die Partei sei in Medien totgeschwiegen worden. Über die Partei sei gerade in ihren Anfängen zur Zeit der Euro-Rettung umfassend berichtet worden. Auch in der Flüchtlingsfrage habe sehr bald eine streitbare Debatte eingesetzt.

Peter Pauls, Chefredakteur des „Kölner Stadt-Anzeigers, sagte, wer von “Lügenpresse„ oder “Lückenpresse" spreche, vereinfache das Denken und schaffe Feindbilder. Er verwahrte sich gegen die Behauptung eines pauschalen Medien-Versagens nach der Silvesternacht in der Domstadt. Die Kölner Medien hätten von Anfang an die Dinge beim Namen genannt.

Von RND/epd

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