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Nachrichten Medien Google zeichnet vertrauliche Gespräche auf
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09:55 12.09.2016
Der persönliche Sprachassistent „Google Now“ zeichnet nicht nur Suchanfragen auf. Quelle: AFP
Mountain View

In vielen Lebenssituationen ist die Google-App „Google Now“ unheimlich praktisch. Mit dem Sprachbefehl „Ok Google“ wird der persönliche Sprachassistent gestartet und präsentiert in Sekundenschnelle nützliche Suchergebnisse.

Der persönliche Sprachassistent „Google Now“ zeichnet nicht nur Suchanfragen auf. Quelle: Screenshot

Was die meisten Nutzer allerdings nicht wissen: Die App zeichnet die Suchanfragen nicht nur temporär auf – sie speichert sie langfristig. Doch der Dienst hortet offenbar nicht nur mit der App aufgenommene Suchen, sondern auch weitere Audio-Daten, die sie ihrem Smartphone möglicherweise unwissentlich anvertraut haben.

Google zeichnet persönliche Gespräche auf

Viele der gesammelten Dateien sind mit dem exakten Suchbegriff gekennzeichnet – für die meisten jedoch ist „Kein Transkript verfügbar“. Das passiert, wenn der persönliche Assistent versehentlich aktiviert wurde. Diese Aufnahmen enthalten Mitschnitte, die mit der Suchfunktion von „Google Now“ unter Umständen überhaupt nichts zu tun haben – beispielsweise persönliche Gespräche. Auf dieser Übersichtsseite können Sie die von Google getätigten Mitschnitte zu ihrem Account über Monate hinweg zurückverfolgen.

Zu Ihrem Account gespeicherte Mitschnitte können Sie über Monate hinweg zurückverfolgen. Quelle: Screenshot

So stellen sie die Aufzeichnung ab

Doch keine Panik: Nutzer können der Sammelwut von Google Einhalt gebieten und die digitalisierten Aufnahmen löschen. Klicken Sie dazu links auf das Menü „Aktivitätseinstellungen“. Hier können Sie sehen, welche Dienste Daten speichern dürfen. Unter „Sprach- und Audiaktivitäten“. Googles Warnung „Wenn Sie die Sprach- & Audioaktivitäten pausieren, können Funktionen wie die Verwendung von ’Ok Google’ zum Starten einer Sprachsuche beschränkt oder deaktiviert werden,“ können Sie getrost ignorieren. Mit einem Klick auf „Pausieren“ stellen sie Funktion ab.

Doch keine Panik: Nutzer können der Sammelwut von Google Einhalt gebieten. Quelle: Screenshot
Die bereits gespeicherten Aufnahmen werden direkt auf der Übersichtsseite gelöscht. Quelle: Screenshot

Von RND/are

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