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Jim Carrey geißelt Facebook

Russland-Affäre Jim Carrey geißelt Facebook

Die Kritik an Facebook wird immer lauter. Nun hat sich auch ein bekannter Hollywoodstar in die Diskussion um die Russland-Affäre eingeschaltet – und eine Twitteraktion ausgelöst.

Jim Carrey

Quelle: Everett Collection

Los Angeles. Daumen runter für Facebook: Der Hollywoodstar Jim Carrey („Die Maske“) hat sich in den Chor der Kritiker eingereiht, die dem sozialen Netzwerk vorwerfen, von der russischen Einflussnahme auf die US-Wahl im Jahr 2016 profitiert zu haben – in Form von Werbeeinnahmen.

Carrey erklärte zudem, alle Aktien des drittwertvollsten Internetkonzerns der Welt veräußern zu wollen. Der Schauspieler veröffentlichte dazu ein gemaltes Bild, das den Schriftzug „Fakebook“ zeigt. Unter dem Stichwort #unfriendfacebook unterstützten viele Twitter-Nutzer Carreys Aufruf.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gab sich jüngst anlässlich des 14. Geburtstages des Netzwerks selbstkritisch: „Über die Jahre habe ich fast jeden Fehler gemacht, den man sich vorstellen kann“, schrieb er.

Er habe den falschen Leuten vertraut, wichtige Trends verpasst und sei mit Produkten gescheitert. Zuckerberg reagiert damit auf den lauter werdenden Protest an seinem Unternehmen. Er hatte zugeben müssen, rund 80 000 manipulative Anzeigen aus Russland zugelassen zu haben, die von rund 126 Millionen Menschen gesehen wurden.

Kritik kommt auch aus den eigenen Reihen: Ehemalige Mitarbeiter von Facebook und Google haben das „Center for Humane Technology“ initiiert und warnen vor den Gefahren durch Technologie – insbesondere für Kinder.

Von Nina May/RND

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