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"Kein Wettbewerb"

Beatrice Egli über ihre neue Show "Kein Wettbewerb"

Beatrice Egli, Gewinnerin von Deutschland sucht den Superstar, kommt am Samstag zur besten Sendezeit als Moderatorin ins deutsche Fernsehen zurück. In der großen Show der Träume auf der ARD präsentiert die Musikerin unbekannte Talente, begrüßt aber auch Stars wie Andreas Gabalier und Howard Carpendale.

Träumt von einer Weltreise, die Koffer hat sie schon: Beatrice Egli.

Quelle: dpa

Leipzig. Frau Egli, Sie moderieren im Ersten die Sendung „Die große Show der Träume“. Welchen Traum haben Sie sich selbst von den 500.000 Euro erfüllt, die Sie als Siegerin der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ bekommen haben?

Abgesehen von einem ganz tollen Kofferset, das mir mein Leben absolut erleichtert, habe ich mir nicht so viel geleistet. Für mich ist es die Erfüllung meines größten Wunsches, dass ich als Sängerin arbeiten darf.

Sie sind wunschlos glücklich?

Einer meiner größten Wünsche ist, dass es beruflich noch lange so weiterläuft wie jetzt. Privat würde ich sehr gerne mal auf Weltreise gehen. Leider konnte ich bislang noch nicht viel von der Welt kennenlernen, hatte nicht die Gelegenheit dazu. Irgendwann nach Australien oder Asien zu reisen, davon träume ich. Sie moderieren Ihre erste große Primetime- Show.

Wie aufgeregt sind Sie?

Ich bin sehr aufgeregt! Aber ich glaube, alles andere wäre auch komisch, denn eine Samstagabendshow im Ersten und im Schweizer Fernsehen zur besten Sendezeit zu moderieren, das ist eine große Verantwortung. Ich bereite mich schon Wochen im Voraus genau vor und treffe mich mit den Künstlern, die kommen. Das klingt ja, als seien Sie eine Perfektionistin … Ich bin sehr ehrgeizig und liebe es grundsätzlich, gut vorbereitet zu sein. Ich will es dann ja auch genießen können, wenn es so weit ist, statt mir während der Show tausend Gedanken machen zu müssen. Perfekt wird es nie sein, aber das macht es ja auch spannend.

Haben Sie bei Ihren Auftritten in „DSDS“ gelernt, wie man Lampenfieber bekämpft?

„DSDS“ hat mir sehr viel mit auf den Weg gegeben, zum Beispiel, was das ganze Verständnis einer Show angeht. Jeden Samstagabend live dazustehen, das ist nicht ohne. Aber ich glaube, man kann nicht lernen, mit der Aufregung umzugehen, man lernt nur, die Angst anzunehmen. Und es ist natürlich etwas anderes, zwei Stunden lang selber durch den Abend zu führen, als wie bei „DSDS“ ausschließlich aufzutreten und zu singen.

In Ihrer ersten eigenen Abendshow präsentieren Sie nun unentdeckte Talente. Gibt es da Parallelen zur RTL-Sendung „Das Supertalent“?

„Die große Show der Träume“ ist ein vollkommen neues Format, bei dem es nicht darum geht, wer der Beste ist. Es ist kein Wettbewerb. Es werden nicht in erster Linie Talente präsentiert, wir erfüllen den Künstlern den Traum von der großen Bühne. Jeder Einzelne ist deshalb ein Gewinner.

Wird es die Sendung regelmäßig geben?

Erst einmal will ich diese eine Show genießen, dann wird sich zeigen, wie es weitergeht. Ich muss auch sagen, dass es für mich persönlich gerade sehr schwierig ist, alles unter einen Hut zu bringen. Ich bin und bleibe in erster Linie Sängerin, ich trete diesen Sommer auf vielen Festivals auf und gehe nächstes Jahr wieder auf Tournee. Es wird sich zeigen, wie das zeitlich alles passt.

Wie viel Zeit bleibt Ihnen eigentlich fürs Privatleben?

Dafür bleibt kaum Zeit. Das ist nicht schlimm, denn ich gehe voll und ganz auf in meinem Beruf als Sängerin und meiner neuen Rolle als Moderatorin.

Haben Sie keine Angst, dass Ihnen das Arbeitspensum über den Kopf wächst?

Es ist ein enormes Pensum, aber ich liebe meine Arbeit und bin voller Power. Ich freue mich total auf die Festivals und die Tournee 2016, das alles gibt mir enorm viel Energie zurück.

Welches sind Ihre Vorbilder?

Heute habe ich keine direkten Vorbilder mehr. Aber in der Jugend waren es Vicky Leandros und Michelle – ich bin mit Schlagern groß geworden. Den Wunsch, Schlagersängerin zu sein, hatte ich schon mit 14. Es gab Jahre, in denen ich nicht wusste, ob ich das schaffe, ich durfte nicht aufgeben. Umso glücklicher bin ich, dass ich jetzt anderen den Traum von der großen Bühne erfüllen kann.

Interview: Cornelia Wystrichowski

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