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Medienschiedsgericht in Leipzig soll im Herbst starten

Ankündigung Medienschiedsgericht in Leipzig soll im Herbst starten

Der Freistaat will in der Messestadt ab September ein Medienschiedsgericht einrichten. Laut dem sächsischen Medienminister Fritz Jaeckel (CDU) sollen dort Rechtstreitigkeiten zwischen Medienunternehmen gelöst werden.

Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (l-r), Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), Staatsminister Fritz Jaeckel (CDU) und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) (von links) auf dem Medientreffpunkt.

Quelle: dpa

Leipzig . Im Herbst soll nach Plänen des Freistaates in der Messestadt ein Medienschiedsgericht entstehen. Laut einer Mitteilung der Staatskanzlei warb der sächsische Medienminister Fritz Jaeckel (CDU) auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland für die Idee. Ab 1. September sollen vor dem Gericht Rechtsstreitigkeiten zwischen Medienunternehmen „schneller und einfacher gelöst werden“, wie es aus der Staatskanzlei heißt.

„Zum raschen Wandel der Medien in einem globalen Wettbewerbsumfeld passt es nicht, wenn Medienunternehmen in Deutschland über Monate hinweg mit der Klärung von juristischen Konflikten beschäftigt sind“, ergänzte Jaeckel seine Pläne. Von dem Medienschiedsgericht würde die gesamte Branche profitieren.

Laut Staatskanzlei haben Experten aus dem gesamten Bundesgebiet bereits ihre Bereitschaft erklärt, als Richter mitzuwirken. Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig soll die benötigten Räumlichkeiten bereitstellen.

luc

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