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Nachrichten Medien Münsteraner „Tatort“-Stars wollen mehr Geld
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10:39 29.09.2016
Deutschlands beliebteste „Tatort“-Ermittler: Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, v.l.) und Frank Thiel (Axel Prahl). Quelle: dpa
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Münster

Das Münsteraner „Tatort“-Duo verhandelt mit dem WDR über eine Erhöhung seiner Gagen. Das berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf WDR-Kreise. Bisher kassierten die Darsteller von Deutschlands beliebtesten „Tatort“-Ermittlern maximal etwa 120.000 Euro pro Folge – inklusive aller Wiederholungen. Jetzt fordern Axel Prahl und Jan Josef Liefers nahezu eine Verdoppelung des Honorars auf 250.000 Euro pro Kopf. Zum Vergleich: Schauspiel-Kollegin Christine Urspruch, die Boernes Assistentin mimt, soll pro Folge 4000 Euro verdienen.

Die Schauspieler wollten sich auf Nachfrage der Zeitung nicht zu den Spekulationen äußern. Auch der WDR verwies gegenüber der Zeitung darauf, dass man „weder zu laufenden Verträgen noch Vertragsverhandlungen, noch Vertragskonditionen“ Auskunft geben dürfe.

Aus für Münsteraner „Tatort“-Duo?

Scheitern die Verhandlungen, steht das quotenstarke Ermittler-Team möglicherweise vor dem Aus, spekuliert die „Rheinische Post“ weiter. Aktuell werde die Erhöhung der Gagen juristisch geprüft.

Seit 2002 ermitteln Prahl und Liefers als Hauptkommissar Frank Thiel und Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne in Münster. Mit ihrem Krimi „Schwanensee“ knackten sie Rekorde: 13,63 Millionen Zuschauer sahen die „Tatort“-Episode – der beste Wert für eine Erstausstrahlung seit fast 25 Jahren. Am vergangen Sonntag feierten die beiden mit „Feierstunde“ ihren 30. Fall.

Von RND/are

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