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Netzwelt An einem Donut erklärt: Dafür gibt es den Physik-Nobelpreis
Nachrichten Medien Netzwelt An einem Donut erklärt: Dafür gibt es den Physik-Nobelpreis
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19:21 04.10.2016
Das Nobel-Komitee versuchte via Twitter, die Arbeit der britischen Forscher mit einem Donut sowie einer Tasse zu erklären – und amüsierten damit die Twitter-Nutzer. Quelle: Johan Jarnestad/The Royal Swedish Academy of Sciences
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Berlin

 Die Arbeiten, für die die drei britischen Forscher David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz den Physik-Nobelpreis anerkannt bekommen haben, sind nur schwer zu beschreiben. Die Wissenschaftler werden für ihre Arbeit zu exotischen Materiezuständen ausgezeichnet.

Dabei haben sie Konzepte aus einem Teilgebiet der Mathematik, der Topologie, verwendet, um neuartige Materialien zu beschreiben. Im Rahmen der Topologie untersucht man Eigenschaften, die sich nicht verändern, wenn man einen Körper verformt.

„Topologische...was?“: Viele Twitter-Nutzer standen auf dem Schlauch.

Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften versuchte, das Forschungsergebnis der drei Physiker grafisch zu erklären – mit Hilfe von Porzellan und Gebäck.

Ein Donut könne mathematisch zu einer Tasse umgeformt werden, so das Nobel-Komitee. Dabei bleibe das Loch als grundlegende Eigenschaft erhalten, das als Griff der Tasse genutzt werde.

„Endlich ein Nobelpreis für die Tasse Kaffee“, twitterte eine Userin dazu.

Die Verwirrung blieb: „Der Nobelpreis für Physik geht also an die Herren Thouless, Haldane und Kosterlitz. Kann mir jemand in 140 Zeichen erklären, wofür“, fragte ein Nutzer.

Von RND/dpa

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