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12:33 22.08.2017
Nach Kitkat und Nougat folgt Oreo: Google setzt seine umstrittene Namensgebung für die Android-Versionen fort. Quelle: AP
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Berlin

Google hat die neue Version seines Mobilsystems Android veröffentlicht. Nach N wie Nougat in der Version 7 benennt der Internet-Riese das aktuelle Betriebssystem mit dem Codenamen Oreo für den Buchstaben O.

Google setzt damit seine umstrittene Kooperation mit Süßwarenherstellern bei der Namenssuche fort. So hatte Google wegen der Benennung von Android 4.4 mit dem Markennamen Kitkat einige Kritik einstecken müssen. Oreo ist der Markenname einer US-Kekssorte.

Von stromsparender App-Bremse bis zu Bild-im-Bild-Videos

Die technischen Neuerungen von Android 8.0 waren bereits zuvor bekannt geworden. Ein Überblick:

IIndividuelle Benachrichtigungen: Durch das Einführen von Kategorien sollen sie sich genauer und für jede App individuell steuern lassen. So kann man zum Beispiel für eine App zwar Benachrichtigungstexte zulassen, Benachrichtigungstöne aber blockieren. Praktisch ist die neue Wiedervorlagefunktion: Damit werden Benachrichtigungen wahlweise nach 15, 30 oder 60 Minuten noch einmal angezeigt.

Bild-im-Bild-Videos: Wer zum Beispiel während eines Videochats oder beim Schauen eines Films in andere Apps wechselt, wird das Video als Bild-in-Bild-Einblendung weiter sehen können. Auch das parallele Abspielen mehrerer Videos in kleinen Fenstern soll möglich sein.

Besseres Drahtlos-Audio: Musik, die via Bluetooth zu Kopfhörern übertragen wird, soll besser klingen. Möglich macht das die Einführung verschiedener neuer Codecs, etwa LADC oder aptX, die die Funkübertragung mit höheren Datenraten und damit in höherer Qualität übermitteln können.

Intelligentes Markieren: Wie nervig es ist, einen Text ohne Tastatur oder Maus mit zwei Fingern zu markieren, weiß jeder Besitzer eines Smartphones. Das will Google einfacher machen: Im O-Android sollen beim Markieren zusammenhängende Textbestandteile wie Nummern oder Adressen erkannt und gleich komplett markiert werden. Das Feature ist selbstlernend, soll also mit der Zeit immer besser funktionieren.

Stromsparende App-Bremse: Das Smartphone wird gerade nicht benutzt, trotzdem arbeiten Anwendungen im Hintergrund fleißig und ungebremst weiter und verbrauchen Strom - das muss nicht sein. Deshalb werden nun Hintergrundaktivitäten gezügelt, damit der Akku länger hält.

Speicherschonende Updates: Bislang setzten Android-Aktualisierungen immer genug freien Speicherplatz voraus. Künftig sollen Updates aber selbst dann noch problemlos möglich sein, wenn der Nutzer-Speicher schon überquillt, weil der Download direkt in die für das Betriebssystem reservierte Partition des Speichers geschrieben wird.

Sichere App-Installation: Wer Apps aus anderen Quellen als dem Playstore nutzen will, musste bisher daran denken, deren Installation vorher in den Einstellungen freizugeben - und vergaß dann vielleicht, diese Installationsart wieder zu sperren. Das wird künftig einfacher: Bei jeder App lässt sich einzeln eine Ausnahme erteilen, ohne dass man die grundsätzliche Regel in den Einstellungen ändern muss.

Neue Hersteller-Features: Viele Smartphone-Hersteller werden das neue Android noch um eigene, modellspezifische Features ergänzen. Auch die Benutzeroberfläche von Android 8.0 können sie im Design anpassen.

Wann kann Oreo genutzt werden?

Zuerst werden Besitzer von Google-Pixel-Smartphones bedient. Wann und für welche Handys Android O dann noch kommt, liegt in den Händen der Hersteller. Sie brauchen für die Anpassung des Betriebssystems an die einzelnen Modelle aber eher Monate als Wochen. Allerdings erhalten viele Modelle von Drittherstellern, die eigentlich über die notwendigen Hardware-Voraussetzungen verfügen, kein Update, weil die Hersteller die aufwendige Anpassung an Android O scheuen. Die erste Preview-Versionen, die allerdings für einen Regelbetrieb noch nicht geeignet waren, hatte Google bereits im März vorgestellt.

Von dpa/RND/zys

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