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Netzwelt Facebook geht schärfer gegen Rachepornos vor
Nachrichten Medien Netzwelt Facebook geht schärfer gegen Rachepornos vor
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22:48 05.04.2017
Facebook verschärft das Vorgehen gegen das Teilen intimer Fotos ohne Zustimmung, das sogenannte „Revenge Porn“ (Symbolbild). Quelle: dpa
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Menlo Park

Bilder, die von betroffenen Nutzern gemeldet werden, sollen mit einer Software erfasst werden, damit sie nicht mehr weiterverbreitet werden können, kündigte das Online-Netzwerk am Mittwoch an. Das werde übergreifend nicht nur für Facebook, sondern auch für die Foto-Plattform Instagram und den Kurzmitteilungsdienst Messenger gelten, sagte die zuständige Facebook-Managerin Antigone Davis. Der ebenfalls zu Facebook gehörende Messaging-Dienst WhatsApp bleibt vorerst außen vor, man werde es aber für die Zukunft prüfen.

Aus Rache am Ex-Partner

Das Phänomen Racheporno (auch Revenge Porn genannt) bekam seinen Namen, weil die intimen Bilder oft als Rache von früheren Partnern veröffentlicht werden. Ein solches Foto kann über einen Button gemeldet werden. Dann erstellt Bilderkennungs-Software eine Art „digitalen Fingerabdruck“ davon, damit spätere Versuche, es zu teilen, unterbunden werden. Die Software sei auch gut darin, die Fotos immer noch zu erkennen, wenn sie abgeändert worden seien, sagte Davis. Nach bereits möglicherweise weiterverbreiteten Bildern wird unterdessen nicht gesucht, sie müssen nach wie vor von den Nutzern gemeldet werden.

Die Hinweise der Betroffenen werden laut Facebook von „speziell ausgebildeten“ Prüfern „mit Priorität“ ausgewertet. Die Profile, die bei „Revenge Porn“ erwischt werden, würden „in den meisten Fällen“ blockiert, ihre Besitzer könnten das aber anfechten.

Von dpa/RND

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